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Mo, 4. März 2024, 22:38 Uhr

Bayer AG

WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017

Bayer: Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten sind immer noch nicht vom Tisch - Aktienanalyse


06.12.23 08:37
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Bayer-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Michel Doepke vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Bayer AG (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001, Ticker-Symbol: BAYN, NASDAQ OTC-Symbol: BAYZF) unter die Lupe.

Die Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten bei Bayer seien immer noch nicht in Gänze vom Tisch. Am Dienstag habe das DAX-Unternehmen in den USA einen weiteren Dämpfer in der Causa hinnehmen müssen. Indes habe ein weiterer meldepflichtiger Insider das Kursniveau um die Marke von 30 Euro genutzt, um im größeren Stil Anteile zu erwerben.

Konkret habe Vorständin Heike Prinz die Chance genutzt, um im mehreren Tranchen Aktien von Bayer zu erwerben. Im Durchschnitt zum Kurs von 30,85 Euro habe sich die Managerin insgesamt 3.500 Stücke gesichert. Das entspreche wiederum einem Volumen von 107.986,00 Euro, wie aus einer Mitteilung von Dow Jones News hervorgehe.

Prinz setze damit ein weiteres Zeichen, nachdem bereits Bayer-Aufsichtsrat Alberto Weisser 8.000 Aktien auf der Handelsplattform Xetra am vergangenen Freitag zum Kurs von 31,01 Euro je Papier gekauft habe.

Indes müsse Bayer einen weiteren Dämpfer in der Causa Glyphosat hinnehmen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichte, seien die Leverkusener von einem Geschworenengericht in Philadelphia zur Zahlung von fast 3,5 Millionen Dollar verurteilt worden, da der Unkrautvernichter Roundup des Unternehmens die Krebserkrankung einer Frau verursacht haben solle. Das Urteil sei die fünfte Niederlage in Folge für Bayer, doch falle diese deutlich geringer aus als die jüngsten Urteile gegen die Gesellschaft, die sich auf mehr als 2,0 Milliarden Dollar belaufen würden.

Die jüngsten Insiderkäufe seien ein erstes positives Signal an den Kapitalmarkt. Dennoch würden die Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten in den USA und die schwer zu schließende Patentklippe in der Pharma-Division vorerst weiter ein Belastungsfaktor bleiben. Das Management rund um CEO Bill Anderson müsse im März auf dem geplanten Kapitalmarkttag eine überzeugende Strategie vorlegen, um Konzern und damit auch die Aktie wieder in die Erfolgsspur zu führen.

Anleger bleiben vorerst an der Seitenlinie, so Michel Doepke von "Der Aktionär". (Analyse vom 06.12.2023)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, plant unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate einzugehen: Bayer.

Börsenplätze Bayer-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Bayer-Aktie:
31,865 EUR +0,11% (06.12.2023, 08:35)

XETRA-Aktienkurs Bayer-Aktie:
31,705 EUR +2,85% (05.12.2023)

ISIN Bayer-Aktie:
DE000BAY0017

WKN Bayer-Aktie:
BAY001

Ticker-Symbol Bayer-Aktie:
BAYN

NASDAQ OTC-Symbol Bayer-Aktie:
BAYZF

Kurzprofil Bayer AG:

Bayer (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001, Ticker-Symbol: BAYN, NASDAQ OTC-Symbol: BAYZF) ist ein Life-Science-Unternehmen mit weltweit führenden Geschäften auf den Gebieten Gesundheit und Ernährung. Die innovativen Produkte tragen zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung bei. Bayer hilft, Krankheiten vorzubeugen, zu lindern und zu heilen. Ebenso will Bayer eine zuverlässige Versorgung mit qualitativ hochwertigen Nahrungs- und Futtermitteln sowie pflanzlichen Rohstoffen sicherstellen - stets mit dem Ziel, die natürlichen Ressourcen verantwortungsvoll zu nutzen. Die Vision des Unternehmens lautet: "Health for all, hunger for none" - Hunger beenden, ein gesundes Leben für alle ermöglichen und dabei Ökosysteme schützen. Dazu will Bayer beitragen und dafür steht der Unternehmenszweck "Science for a better life". (06.12.2023/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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