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Do, 18. August 2022, 9:27 Uhr

Commerzbank

WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001

Commerzbank: Gelingt der Ausbruch? Chartanalyse


23.06.22 10:53
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Commerzbank-Chartanalyse der UBS:

Rückblick: Nach drei starken Sitzungen, in denen es in der Spitze 13,5% nach oben ging, ist die Commerzbank-Aktie (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, NASDAQ OTC-Symbol: CRZBF) gestern schwächer (-1,1%), aber deutlich vom Tagestief erholt aus dem Handel gegangen, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Der Rücksetzer könne daher zunächst als typische Konsolidierung nach der Schließung des Gaps vom 24. Februar am Dienstag gewertet werden. Gleichzeitig bleibe das Chartbild sowohl in der kurz- als auch in der mittelfristigen Perspektive interessant. Denn während im Tageschart ein Dreieck aufgelöst werden könnte, sei per Wochenschluss der Sprung über eine Doppelhürde möglich. Dafür müsste die Aktie das aktuelle 2022er-Plus von 24,3% allerdings ausbauen.

Ausblick: Mit dem Tageshoch bei 8,64 EUR am Dienstag hätten die Papiere zwar das Gap vom 24. Februar geschlossen, allerdings zum Handelsschluss (8,27 EUR) den Sprung über die Februar-Abwärtstrendgerade verfehlt. Das Long-Szenario: Gelinge es den Kursen im zweiten Versuch, oberhalb des aktuellen Juni-Tops das charttechnische Dreieck aufzulösen, könnten neue Long-Impulse freigesetzt werden. Zeitgleich würde damit auch der Sprung über das 2019er-Top bei 8,13 EUR bestätigt werden, das zusammen mit der oberen Begrenzung des 2020er-Aufwärtstrendkanals im Wochenchart (5-Jahres-Chart) eine Doppelhürde bilde. Oberhalb von 8,64 EUR hätte die Aktie dann Platz für einen Anstieg bis zur 9er-Marke, bevor das bisherige Jahreshoch bei 9,51 EUR in den Fokus rücken würde. Aufgrund des raschen Abverkaufs im Februar/März dürfte dieser Widerstand im ersten Anlauf jedoch nur schwer zu überbieten sein. Das Short-Szenario: Würden die Kurse stattdessen an der Februar-Abwärtstrendgerade nach unten abprallen und im Anschluss unter das 2019er-Hoch bei 8,13 EUR zurückrutschen, müsste ein Test der runden 8-Euro-Schwelle einkalkuliert werden. Dieser Haltebereich werde durch das Verlaufshoch vom 10. Januar bei 7,97 EUR zusätzlich verstärkt. Breche diese Unterstützung, müsste mit einer Korrektur bis an die Haltelinie bei 7,73 EUR gerechnet werden, wo die Notierungen auf das markante Top vom 29. März treffen würden. Unterhalb davon könnte es anschließend bis zum Juni-Tief bei 7,39 EUR oder der 100-Tage-Linie nach unten gehen, die aktuell bei 7,34 EUR verlaufe. Knapp darunter finde sich bei 7,19 EUR mit dem November-Top der nächste charttechnische Halt. (Analyse vom 23.06.2022)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Commerzbank-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
7,85 EUR -5,63% (23.06.2022, 10:47)

XETRA-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
7,918 EUR -4,92% (23.06.2022, 10:33)

ISIN Commerzbank-Aktie:
DE000CBK1001

WKN Commerzbank-Aktie:
CBK100

Ticker-Symbol Commerzbank-Aktie:
CBK

NASDAQ OTC-Symbol Commerzbank-Aktie:
CRZBF

Kurzprofil Commerzbank AG:

Die Commerzbank (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, NASDAQ OTC-Symbol: CRZBF) ist die führende Bank für den Mittelstand und starker Partner von rund 28.000 Firmenkundenverbünden sowie rund 11 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland. In zwei Geschäftsbereichen - Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden - bietet die Bank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen. Die Commerzbank wickelt rund 30 Prozent des deutschen Außenhandels ab und ist im Firmenkundengeschäft international in knapp 40 Ländern vertreten. Die Bank konzentriert sich auf den deutschen Mittelstand, Großunternehmen sowie institutionelle Kunden.

Im internationalen Geschäft begleitet die Commerzbank Kunden mit einem Geschäftsbezug zu Deutschland und Unternehmen aus ausgewählten Zukunftsbranchen. Privat- und Unternehmerkunden profitieren im Zuge der Integration der Comdirect von den Leistungen einer der modernsten Onlinebanken Deutschlands in Verbindung mit persönlicher Beratung vor Ort. Die polnische Tochtergesellschaft mBank S.A. ist eine innovative Digitalbank und betreut rund 5,5 Millionen Privat- und Firmenkunden überwiegend in Polen sowie in der Tschechischen Republik und der Slowakei. Im Jahr 2021 erwirtschaftete die Commerzbank mit rund 46.500 Mitarbeitern Bruttoerträge von rund 8,5 Milliarden Euro. (23.06.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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