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Mi, 17. August 2022, 8:51 Uhr

Commerzbank

WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001

Commerzbank: Gerüchteküche brodelt! Aktienanalyse


05.07.22 16:09
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Commerzbank-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Commerzbank AG (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, NASDAQ OTC-Symbol: CRZBF) unter die Lupe.

Bereits vor Monatsfrist habe es Spekulationen gegeben, dass die Commerzbank ihr Filialnetz - über das bisherige Maß hinaus - weiter ausdünne. Nun habe sich die Wahrscheinlichkeit aufgrund aktueller Aussagen eines Vorstandsmitglieds erhöht, dass weitere Standorte dem Rotstift zum Opfer fallen würden. Die Deutsche Bank (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000) dagegen gehe einen anderen Weg.

Sollten sich Kundenströme nach den Erfahrungen mit digitalen Kanälen während der Pandemie entsprechend entwickeln, "dann wird es auch so sein, dass wir weitere Filialen schließen", habe der seit Ende 2021 amtierende Commerzbank-Privatkundenvorstand Thomas Schaufler am Dienstag auf einer "Handelsblatt"-Konferenz in Frankfurt gesagt.

Die Commerzbank, die vor Beginn der Corona-Pandemie bundesweit noch etwa 1.000 Filialen gehabt habe, habe Anfang vergangenen Jahres unter neuer Führung radikal umgesteuert und eine Verkleinerung des Netzes von 790 auf 450 Standorte beschlossen. "Wir sind fast in der Zielstruktur angekommen. Es gibt noch ein, zwei Filialen, die noch geschlossen werden", habe Schaufler auf die Frage geantwortet, ob die 450 erreicht seien.

Die Deutsche Bank setze im Privatkundengeschäft u.a. auf mehr Kooperation mit der zum Konzern gehörenden Postbank. "Wir werden auf keinen Fall an den Marken rütteln. Wir werden aber schauen, dass wir bei allem, was der Kunde nicht so wahrnimmt, das Maximum an Synergien erreichen", habe Philipp Gossow, Leiter Vertrieb Privatkunden der Deutschen Bank gesagt. Für zunächst zehn Standorte gebe es konkrete Planungen, Dienstleistungen von Deutscher Bank und Postbank künftig unter einem Dach anzubieten.

Dass die Commerzbank weitere Filialen schließe, sei angesichts der fortschreitenden Digitalisierung im Banken-Sektor die richtige Strategie. Dennoch sei die AKTIONÄR-Empfehlung am Dienstag bis auf die 6-Euro-Marke gefallen und sei damit ausgestoppt worden. Damit teile sie nun das Schicksal der Deutsche Bank-Aktie, die bereits am 1. Juli die festgelegte Exit-Marke erreicht habe.

Bei beiden Finanz-Titeln drängt sich ein Neueinstieg vorerst nicht auf, so Carsten Kaletta von "Der Aktionär". (Analyse vom 05.07.2022)

(Mit Material von dpa-AfX)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Commerzbank-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
5,95 EUR -4,49% (05.07.2022, 15:22)

XETRA-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
5,946 EUR -3,82% (05.07.2022, 15:09)

ISIN Commerzbank-Aktie:
DE000CBK1001

WKN Commerzbank-Aktie:
CBK100

Ticker-Symbol Commerzbank-Aktie:
CBK

NASDAQ OTC-Symbol Commerzbank-Aktie:
CRZBF

Kurzprofil Commerzbank AG:

Die Commerzbank (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, NASDAQ OTC-Symbol: CRZBF) ist die führende Bank für den Mittelstand und starker Partner von rund 28.000 Firmenkundenverbünden sowie rund 11 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland. In zwei Geschäftsbereichen - Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden - bietet die Bank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen. Die Commerzbank wickelt rund 30 Prozent des deutschen Außenhandels ab und ist im Firmenkundengeschäft international in knapp 40 Ländern vertreten. Die Bank konzentriert sich auf den deutschen Mittelstand, Großunternehmen sowie institutionelle Kunden.

Im internationalen Geschäft begleitet die Commerzbank Kunden mit einem Geschäftsbezug zu Deutschland und Unternehmen aus ausgewählten Zukunftsbranchen. Privat- und Unternehmerkunden profitieren im Zuge der Integration der Comdirect von den Leistungen einer der modernsten Onlinebanken Deutschlands in Verbindung mit persönlicher Beratung vor Ort. Die polnische Tochtergesellschaft mBank S.A. ist eine innovative Digitalbank und betreut rund 5,5 Millionen Privat- und Firmenkunden überwiegend in Polen sowie in der Tschechischen Republik und der Slowakei. Im Jahr 2021 erwirtschaftete die Commerzbank mit rund 46.500 Mitarbeitern Bruttoerträge von rund 8,5 Milliarden Euro. (05.07.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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