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Fr, 19. August 2022, 1:09 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: Blue Chips unter Druck


17.06.22 09:37
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Die kurzfristige Stabilisierung, die den DAX im Vorfeld des Leitzinsentscheids der US-Notenbank noch bis auf 13.567 Punkte getragen hatte, verpuffte am gestrigen Donnerstag bereits zum Handelsstart, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Mit der Eröffnung bei 13.440 und dem direkt nach dem Opening markierten Tageshoch bei 13.443 habe der deutsche Leitindex bereits im roten Bereich notiert, wobei die Verluste in der Folge weiter ausgebaut worden seien. Im Tief seien die Kurse bis auf 13.010 Zähler gesackt, am Ende eines tiefroten Handelstages habe ein Schlusskurs von 13.036 und ein Minus von 3,3% auf der Anzeigetafel gestanden.

Ausblick: Durch den neuerlichen Abwärtsschub - immerhin der größte Tagesverlust seit dem 4. März - habe sich das Chartbild wieder signifikant eingetrübt.

Das Long-Szenario: Um sich dem Abwärtsdruck entgegenstemmen zu können, müssten die Notierungen nun zunächst über die charttechnisch relevante Volumenspitze bei 13.200/13.225 steigen und sich danach (über das Tief vom Dienstag bei 13.294 hinweg) zumindest bis an das Mai-Tief bei 13.381 heranschieben. Gelinge dort der Re-Break, sollte es möglichst auf direktem Weg über die Eindämmungslinien bei 13.479 und 13.566 an die 13.600er Hürde gehen. Sobald auch dieser Widerstand per Tagesschluss überwunden werden könne, könnte ein Hochlauf bis an die obere Trendkanalbegrenzung und das Vor-Corona-Top bei 13.795 lanciert werden.

Das Short-Szenario: Halte der Abwärtsdruck zum Wochenschluss an, würden sich die Blicke sofort auf das gestrige Tagestief und darunter auf die 13.000er Barriere richten; falle der DAX unter die runde Tausendermarke und aus dem März-Abwärtstrendkanal heraus, dürfte es zu einem Gap-Close bei 12.832 kommen (Kurslücke vom 9. März), bevor über einen Rückfall an das bisherige Jahrestief bei 12.439 und einen Test der Volumenspitze bei 12.375 nachgedacht werden müsste. Böten auch diese Unterstützungen keinen Halt, würde die 12.000er Schwelle als mögliche Auffangzone in den Fokus rücken. (17.06.2022/ac/a/m)





 
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