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Fr, 27. Januar 2023, 8:13 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: Weiter unter Druck


23.09.22 09:18
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Der deutsche Leitindex (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) musste am gestrigen Donnerstag den nächsten Rücksetzer verbuchen, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Dabei sei der DAX bereits mit dem Opening bei 12.532 (Vortagsschluss bei 12.767) tief im Minus gestartet und direkt nach der Eröffnung auf das Tagestief bei 12.527 gefallen, habe sich anschließend aber in einer kraftvollen Konterbewegung bis auf das Tageshoch bei 12.782 schieben können. Der kurze Ausflug in die Gewinnzone sei jedoch eine Episode geblieben, denn im Anschluss seien die Blue Chips wieder nach unten abgedreht. Zur Schlussglocke habe der DAX bei 12.532 Zählern notiert, was einem Verlust von 1,8% und dem tiefsten Endstand seit dem 14. Juli entspreche.

Ausblick: Im Kerzentageschart habe sich durch den gestrigen Kursverlauf ein langer oberer Schatten herausgebildet. Damit habe sich die charttechnische Ausgangslage wieder deutlich eingetrübt, zumal der DAX jetzt auch per Schlusskurs unter die Juni-Aufwärtstrendgerade und die 12.600er Marke zurückgefallen sei.

Das Long-Szenario: Um sich gegen den aktuellen Abwärtsdruck zu stemmen, sollte der Index möglichst zügig über den Bremsbereich bei 12.600/12.604 zurückkehren und danach auch über die Juni-Aufwärtstrendgerade springen. Darüber würde sich das nächste Kursziel auf die 12.800er Hürde stellen, bevor das Tageshoch vom Dienstag bei 12.937 und die obere Kante des offenen Gaps vom vergangenen Freitag bei 12.957 in den Fokus rücken würden. Erst im Anschluss könnte über einen Re-Break bei 13.000 nachgedacht werden.

Das Short-Szenario: Setze sich die Korrektur hingegen fort, müsste zunächst auf das aktuelle September-Tief bei 12.520 geachtet werden. Breche der DAX an dieser Haltelinie nach unten durch, könnte sich der Rücksetzer bis in den Bereich des bisherigen Jahrestiefs bei 12.391 ausweiten. Auf diesem Niveau sollte zudem das Volumenmaximum (= Level mit dem meisten Handelsvolumen seit dem Finanzkrisentief 2009) bei 12.375/ 12.350 stützend wirken. Würden die Blue Chips jedoch auch diesen Halt verlieren, müsste im nächsten Schritt ein Test der 12.000er Schwelle einkalkuliert werden. (23.09.2022/ac/a/m)





 
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