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Di, 27. Februar 2024, 0:40 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX hält (noch) die 16.000 Punkte


27.11.23 10:24
Feingold-Research

Die Zahl der großen Pleiten in Deutschland steuert auf den Rekord im Corona-Jahr 2020 zu und der Deutsche Aktienindex notiert mit rund 16.000 Punkten gerade einmal gut drei Prozent unter seinem Allzeithoch. In dieses Bild passt ein VDAX New, der die vom Terminmarkt erwartete Schwankungsbreite des Leitindex misst, auf Jahrestief und damit dem Niveau vor dem Corona-Crash vor gut dreieinhalb Jahren. Diese Sorglosigkeit an der Börse passt nicht nur so überhaupt nicht zum Stimmungsbild in der deutschen Wirtschaft, sie ignoriert auch stoisch die aktuell geführten Diskussionen in Berlin um den Haushalt und die dadurch zur Disposition stehenden, notwendigen Milliardeninvestitionen, um Deutschland aus der Krise zu führen.


Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.


Einzig und allein sich an die Hoffnung zu klammern, die Geldpolitik werde es schon richten, war vielleicht vor drei Jahren noch ein durchaus berechtigter Grund, die mit dem Ausbruch der Pandemie abgestürzten Aktienkurse zum Einstieg zu nutzen. Heute bei einem DAX-Stand von 16.000 Punkten und Notenbanken, die nur ein Bruchteil dessen tun können und werden, was sie 2020 an Maßnahmen verabschiedet haben, sollte eventuell etwas mehr Zurückhaltung angesagt sein. Der Markt hat im Zuge einer Jahresendrally sicherlich noch Potenzial, weiter in Richtung Allzeithoch zu laufen. Aber ob man diese vielleicht zwei-, dreihundert Punkten als Anleger mitnehmen muss, ist fraglich.


 


Beim Blick an die Wall Street fällt ebenfalls ein Fear & Greed Index auf, der mit 68 Punkten schon wieder kurz vor dem Bereich extremer Gier angekommen ist. Viel fehlt nicht mehr zum Niveau im Sommer, als die Rally zunächst ihr Ende fand. Schon um Weihnachten herum könnte dieses Niveau erreicht werden und die Jahresanfangsrally, auf die viele setzen und uns auch noch gut aus diesem Jahr in Erinnerung ist, im kommenden Jahr ausfallen. Das erste Börsenhalbjahr 2024 dürfte vor dem Hintergrund der sich mehrenden konjunkturellen Schwächesignale ein schwieriges werden. Für den Moment ist diesbezüglich zu viel geldpolitischer Optimismus im Markt.



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