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Mo, 26. September 2022, 8:47 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX versucht sich weiter an der 13.800er Marke


15.08.22 11:49
Feingold-Research

Solange sich in den geopolitischen Krisenherden Ukraine und Taiwan die Lage zwar nicht verbessert, aber neue Nachrichten über eine weitere Eskalation ausbleiben, steht die Geldpolitik im Fokus der Anleger. Und hier wirken zum heutigen Wochenstart die rückläufigen Zahlen zu Verbraucher- und Erzeugerpreisen noch nach und halten die Aktienmärkte auf ihrem Sommerhoch.


Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.


Für den Deutschen Aktienindex dürfte bei einem nachhaltigen Überwinden des Widerstands bei 13.800 Punkten die runde 14.000 wieder ins Spiel kommen. Mitte Juni rauschte der DAX darunter und testete das Jahrestief bei 12.400 Zählern erneut, woraufhin sich aus technischer Sicht ein doppelter Boden ausbildete, der das Fundament für die aktuelle Erholung bildet.


Mit gemischten Gefühlen stehen die Investoren der heutigen, überraschenden Zinssenkung der chinesischen Notenbank gegenüber. Einerseits ist jede geldpolitische Lockerung positiv für den Aktienmarkt. Andererseits kommen aber auch wieder Konjunktursorgen auf, wenn die Notenbank inmitten hoher Inflationsraten die konjunkturelle Lage möglicherweise dramatischer einschätzt als die Börse und deshalb mit diesem Schritt reagiert. Und dass gleichzeitig die Infektionszahlen auf einem Dreimonatshoch veröffentlicht werden, ist vor dem Hintergrund der strikten Corona-Politik aus Peking auch nicht gerade ein ermutigendes Signal für die zweitgrößte Volkswirtschaft.


Gegenwind gibt es weiterhin für den Windkraftanlagenhersteller Nordex. Mit einem Umsatzeinbruch im ersten Halbjahr von 20 Prozent und einem vier Mal so hohen Verlust wie noch im Vorjahr bleibt den Aktionären zum einen nur der Strohhalm der immerhin bestätigten Prognose für das Gesamtjahr, die das letzte Mal erst im Mai gesenkt wurde. Zum anderen ist auch bei Nordex nicht die Auftragslage das Problem, das Unternehmen kann sie nur wegen der Probleme in den Lieferketten nicht befriedigen. Sollte sich hier irgendwann Licht am Ende des Tunnels zeigen, könnten die Zeiten auch für Nordex-Aktionäre endlich wieder besser werden.



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