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So, 29. Mai 2022, 14:34 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX – von Corona keine Spur


20.01.22 14:24
Feingold-Research

Dass sich den zweiten Tag in Folge in Deutschland mehr als 100.000 Menschen mit dem Coronavirus infizieren, verkommt wie die Tatsache über täglich neue Rekordinzidenzen an der Börse zur Nebensache. Die Anleger haben die Pandemie abgehakt. Sie kämpfen mit anderen Problemen wie der bevorstehenden Zinswende in den USA, einer weiter steigenden Inflation und einem schwelenden Ukraine-Konflikt, jederzeit mit dem Potenzial für ein Beben an den Finanzmärkten, sollte die Situation dort militärisch eskalieren. Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei RoboMarkets vor. 


 


Kurzfristig geht es im Deutschen Aktienindex heute zunächst darum, die Gewinne aus der technischen Gegenbewegung nach dem gestrigen Kursrutsch auf die 200-Tage-Linie zu verteidigen. Ob dies gelingt, dürfte vor allem davon abhängen, ob der Abverkauf der US-Technologieaktien abebbt und erste Stabilisierungstendenzen sichtbar werden. Noch scheint hier der Trend nach unten ungebrochen, große institutionelle Investoren werfen weiter die Favoriten der vergangenen zwei Jahre aus ihren Portfolios. Alles, was nur wenig bis gar keinen Gewinn macht und vor allem mit dem Wachstum in ferner Zukunft bewertet wird, kommt dabei unter die Räder.


 


Die Aktie des bisher eher unbekannten Impfstoffherstellers Valneva steigt dagegen heute um fast 30 Prozent. Das Unternehmens hat ein Impfstoff entwickelt, der nach eigenen Angaben auch die Omikron-Variante neutralisiert. Zwar kommt diese Nachricht genau zur richtigen Zeit, bezogen auf die Pandemie. Es bleibt nur die Frage, wie wichtig ein Totimpfstoff gegen eine Corona-Variante ist, die bislang als die schwächste eingestuft wird.


 


Kryptowährungen könnten in Europa vor dem Aus stehen. Der Vize-Chef der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA fordert ein europaweites Verbot des Minings von Kryptowährungen. Gründe dafür sieht er aber nicht in Bezug zum Finanzmarkt, sondern in der Tatsache, dass das Schürfen der Kryptowährungen energetisch ineffizient sei und somit die Pariser Klimaziele nicht erreicht werden könnten. Die Aussage kann zwar vorerst ohne großen Gehalt sein, sie ist jedoch ein weiteres Puzzle-Teil im weltweiten Regulierungs- und Vorbehaltsdickicht gegenüber den digitalen Währungen, die den gesamten Markt auch in Zukunft belasten dürften.



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