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DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX weiter eher seitwärts - Erleichterung nach US-Inflationsdaten


14.09.21 22:37
CMC Markets

Leichte Entwarnung gab es heute von den Verbraucherpreisen in den USA. Erstmals seit Oktober vergangenen Jahres fiel der entsprechende Index schwächer aus als vom Markt erwartet. Für die US-Notenbank sind die Zahlen zunächst eine Bestätigung ihres abwartenden Kurses, weshalb die Anleger ihre Inflationssorgen für dem Moment beiseiteschoben und den Deutschen Aktienindex nach einem schwachen Handelsstart zurück ins Plus hievten. 

Auch könnten die Wachstumssorgen, die die Anleger in den letzten Tagen veranlassten, Sicherheit eher in den großen Technologieunternehmen zu suchen, übertrieben gewesen sein, da die wirtschaftliche Belastung durch die Delta-Variante des Corona-Virus ihren Hochpunkt bereits überschritten haben könnte.

Wie es scheint, haben die Aktienmärkte aber auch deshalb wenig zu befürchten, da die Angst vor der Korrektur selbst ein Comeback erlebt. Während die einen ihre Engagements in den immer noch hoch bewerteten großen Technologieaktien überdenken und ihre Anteile an wirtschaftlich sensibleren Unternehmen wie dem Energiesektor oder Tourismus erhöhen, werden andererseits die Warnungen, dass sich die Anleger auf Turbulenzen einstellen sollten, immer lauter. Noch hält sich alles die Waage und die Börsen folgen einem Seitwärtstrend. Aber es ist auch gut möglich, dass die Anleiherenditen und die zyklischen Werte bereits Ende August ihren Tiefpunkt erreicht haben.

In Fernost wurden Investoren, die auf der Suche nach Schnäppchen bei chinesischen Internetaktien waren, allerdings heute an die kurzfristigen Risiken erinnert. Die Aktien von Unternehmen wie Tencent Holdings, Alibaba Group und NetEase fielen nach einer kurzen Erholung weiter. Pekings regulatorischer Sturm hält an. Eine mögliche Verschärfung der Spannungen zwischen den USA und China verstärkt den Abwärtsdruck zusätzlich. China hat im vergangenen Jahr etwa 40 Prozent weniger Waren aus den USA importiert, als in der ersten Phase des Handelsabkommens für 2020 vorgesehen war. In diesem Jahr liegt China etwa 30 Prozent hinter den Verpflichtungen zurück.


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