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Mo, 4. Juli 2022, 8:47 Uhr

Deutscher Aktienmarkt: Aufholjagd geht weiter


12.05.22 08:30
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die Aufholjagd am deutschen Aktienmarkt ging auch am Mittwoch weiter, so die Analysten der Nord LB.

Die hohen US-Inflationsdaten hätten nur kurz gestört. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um +2,17%, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um +2,09% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um +1,65% gestiegen.

Die anhaltend hohe Teuerungsrate habe den Anlegern an der Wall Street die Stimmung verdorben. Tech-Aktien seien erneut stark unter Druck geraten. Apple (ISIN US0378331005/ WKN 865985) seien um 5,18% gefallen und hätten den Titel als wertvollstes Unternehmen der Welt an Saudi Aramco abgeben müssen. Der Dow Jones-Index (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um -1,02%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um -1,65% und der NASDAQ-Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um -3,18% gefallen.

E.ON (ISIN DE000ENAG999/ WKN ENAG99) habe in Q1 trotz eines deutlich gestiegenen Umsatzes (+60% auf 29,507 Mrd. EUR) weniger verdient. Das Ergebnis sei nach Angaben des Konzerns von hohen Energiepreisen und einem schwierigen Marktumfeld belastet worden. Das bereinigte EBITDA sei auf 2,084 (Vj: 2,445) Mrd. EUR gefallen, beim bereinigten Nettogewinn sei ein Rückgang auf 679 (809) Mio. EUR verzeichnet worden.

Erhebliche Preiserhöhungen hätten bei K+S (ISIN DE000KSAG888/ WKN KSAG88) in Q1 -trotz steigender Kosten für Energie, Logistik und Material- zu einer Vervierfachung des operativen Ergebnisses (EBITDA) auf 524 (126) Mio. EUR geführt. Der Umsatz habe sich auf 1,2 Mrd. EUR von 733 Mio. EUR verbessert. Die Jahresprognose (EBITDA) von 2,3 bis 2,6 Mrd. EUR sei unter der Voraussetzung bestätigt worden, dass es nicht zu Einschränkungen bei der Gasversorgung komme.

Eine gewisse Normalisierung im Reiseverhalten habe bei der TUI (ISIN DE000TUAG000/ WKN TUAG00) in Q2 2021/22 den Umsatz drastisch auf 2,128 (0,248) Mrd. EUR ansteigen lassen. Der bereinigte Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT pre) habe bei 329,9 (-633) Mio. EUR gelegen, der Konzernverlust habe 321,4 (-707,9) Mio. EUR betragen. Angesichts der aktuell starken Buchungszahlen sei der Reisekonzern zuversichtlich für 2022.

Nach Aussagen hochrangiger EZB-Vertreter, u.a. von Bundesbankpräsident Nagel, die sich für eine baldige Zinsanhebung ausgesprochen hätten, sei es für den Euro zur Wochenmitte leicht aufwärts gegangen.

Die Ölpreise hätten die Schwäche der Vortage ablegen können und Zugewinne verzeichnet, was auf eine Verbesserung der Corona-Lage in China zurückgeführt worden sei. (12.05.2022/ac/a/m)




 
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