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Sa, 2. Juli 2022, 12:27 Uhr

Deutscher Aktienmarkt: Aufwärtsbewegung wiederaufgenommen


23.03.22 09:26
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die Indices am deutschen Aktienmarkt haben ihre am Vortag unterbrochene Aufwärtsbewegung wiederaufgenommen und dabei den Ukraine-Krieg und die Zinssteigerungstendenzen weitgehend ausgeblendet, so die Analysten der Nord LB.

Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um +1,02%, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um +0,74% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um +1,13% gestiegen.

Auch die US-Börsen hätten ihre Erholung fortgesetzt. Die von Jerome Powell ins Spiel gebrachte Möglichkeit, die Zinsen schneller als geplant zu erhöhen, habe bei Finanztiteln für Kursgewinne gesorgt. Der Dow Jones-Index (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um +0,74%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um +1,13% und der NASDAQ-Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um +1,95% geklettert.

Die Hornbach-Gruppe (ISIN DE0006083405/ WKN 608340) habe im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021/22 von einer starken Nachfrage und von höheren Preisen profitiert und die Marktanteile in Deutschland und im internationalen Geschäft ausbauen können. Die Pandemie-bedingten Schließungen von stationären Märkten für Privatkunden seien durch die Ausweitung des Online-Handels und Click & Collect ausgeglichen worden, habe es geheißen. Der Nettoumsatz habe sich nach vorläufigen Zahlen um 7,7% auf 5,875 Mrd. EUR verbessert, das bereinigte EBIT sei um rund 11% auf rund 364 Mio. EUR gestiegen. "Wir sehen derzeit eine gute Nachfrage, sowohl von Privat- als auch Gewerbekunden", habe es vom Unternehmen geheißen.

Nike (ISIN US6541061031/ WKN 866993) habe in Q3 die Erlöse leicht auf 10,87 (10,36) Mrd. USD verbessern können. Die robuste Nachfrage in Nordamerika habe den Umsatzrückgang in China (Lieferproblematik) mehr als ausgleichen können, habe es geheißen. Dennoch sei der Nettogewinn leicht auf 1,396 (1,449) Mrd. USD zurückgegangen.

Nachdem der Euro zunächst unter den "falkenhaften" Äußerungen von US-Notenbank-Chef Powell gelitten habe, habe er sich mit einer im Verlauf freundlicher werdenden Aktienmarktstimmung erholen können und wieder knapp über 1,10 USD notiert.

Der Preisanstieg beim Öl sei am Berichtstag erst einmal zum Erliegen gekommen. Dennoch habe die hohe Volatilität im Handelsverlauf angehalten. Zuletzt habe die Spekulation über einen möglichen Importstopp für russisches Öl in die EU zu stark anziehenden Notierungen geführt. (23.03.2022/ac/a/m)




 
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