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So, 22. Mai 2022, 12:41 Uhr

Deutscher Aktienmarkt: Automobilwerte gesucht


02.12.21 08:15
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Zur Wochenmitte hat der deutsche Aktienmarkt zu einer Teilerholung angesetzt, so die Analysten der Nord LB.

Gesucht gewesen seien Automobilwerte: Daimler (ISIN DE0007100000/ WKN 710000) (+4,33%), BMW (ISIN DE0005190003/ WKN 519000) (+4,31%) und VW Vz. (ISIN DE0007664039/ WKN 766403) (+3,76%). Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um +2,47%, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um +1,29% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um +0,99% gestiegen.

An der Wall Street habe das Auftreten eines ersten Omikron-Falles den Anlegern letztendlich die Stimmung vermiest. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um -1,34%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um -1,18% und der Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um -1,83% gefallen.

Der Nikkei-225 (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) verliere 0,65% auf 27.753 Zähler.

Der Immobilienkonzern LEG (ISIN DE000LEG1110/ WKN LEG111) habe vom Wettbewerber Adler Group (ISIN LU1250154413/ WKN A14U78) 15.400 Wohnungen in Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein erworben. LEG baue damit die Präsenz in Norddeutschland aus, habe es geheißen. "Damit liegen rund 20% unseres Bestandes außerhalb unseres Heimatmarktes Nordrhein-Westfalen", habe LEG-Chef von Lackum erklärt. Zusätzlich habe die LEG einen Anteil von 31% an der Wohnimmobiliengesellschaft BCP erworben, die ein Portfolio in Deutschland mit mehr als 12.000 Einheiten betreibe. Die LEG passe ihre Prognose für das Jahr 2022 für den FFO I entsprechend an, um die Akquisitionen zu berücksichtigen, und erhöhe die Bandbreite von bisher 450 bis 460 Mio. EUR auf 475 bis 490 Mio. EUR.

Salesforce (ISIN US79466L3024/ WKN A0B87V) profitiere weiter von der 27 Mrd. USD schweren Übernahme des Bürochat-Anbieters Slack. In Q3 seien die Erlöse um 27% auf 6,86 Mrd. USD geklettert. Salesforce profitiere vom Trend zum Homeoffice. Dadurch müssten Unternehmen verstärkt auf Rechnerkapazitäten und Anwendungen aus der Cloud setzen, damit ihre Mitarbeiter aus der Ferne agieren könnten. Der SAP-Konkurrent habe für das im Januar 2022 zu Ende gehende Jahr die Umsatzprognose weiter angehoben und rechne nun mit Erlösen zwischen 26,39 und 26,40 (Vorjahr: 21,25) Mrd. USD.

Der Euro habe sich knapp über 1,13 USD stabilisieren können.

Vor dem Hintergrund des OPEC+-Treffens hätten die Ölpreise - in einer Gegenbewegung zu den vorangegangenen deutlichen Verlusten - etwas zulegen können. Es gebe Spekulationen, wonach die OPEC+-Staaten einen geplanten Anstieg der Fördermenge für einige Zeit aussetzen könnten. Gold habe etwas freundlicher tendiert, sei aber unter 1.800 USD geblieben. (02.12.2021/ac/a/m)





 
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