Suchen
Login
Anzeige:
Mo, 4. Juli 2022, 2:37 Uhr

Deutscher Aktienmarkt: Deutlich rückläufige Notierungen


11.03.22 09:07
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die Aussage, dass die EZB ihre milliardenschweren Anleihekäufe früher zurückfährt als geplant, und das weitgehend ergebnislose Treffen der Außenminister Russlands und der Ukraine haben am deutschen Aktienmarkt zu deutlich rückläufigen Notierungen geführt, so die Analysten der Nord LB.

Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um -2,93%, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um -1,92% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um -2,65% gefallen.

Die Enttäuschung über die Gespräche zwischen Russland und der Ukraine hätten das Geschehen an den US-Börsen negativ beeinflusst. Allerdings hätten die Verluste eingegrenzt werden können. Der Dow Jones-Index (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um -0,34%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um -0,43% und der NASDAQ-Composite . (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um -0,95% gesunken.

Hannover Rück (ISIN DE0008402215/ WKN 840221) habe 2021 die Konzernbruttoprämie um 12,1% auf 27,8 Mrd. EUR gesteigert. Trotz hoher Belastungen sowohl in der Schaden- als auch der Personen-Rückversicherung habe sich das operative Ergebnis (EBIT) um 43% auf 1,7 Mrd. EUR verbessert, der Nettokonzerngewinn habe 1,23 Mrd. EUR (+39%) erreicht. Der Rückversicherer habe den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt. Demnach solle der Konzerngewinn bei 1,4 bis 1,5 Mrd. EUR liegen.

Hapag-Lloyd (ISIN DE000HLAG475/ WKN HLAG47) habe im Geschäftsjahr 2021 nach endgültigen Zahlen die Erlöse auf 22,274 (12,772) Mrd. EUR gesteigert. Dank höherer Frachtraten sei das EBIT auf 9,39 (1,315) Mrd. EUR gesprungen. 2022 wolle die Reederei an die hohen Gewinne des Vorjahres anknüpfen.

HUGO BOSS (ISIN DE000A1PHFF7/ WKN A1PHFF) wolle 2022 zweistellige Steigerungen bei Umsatz und operativem Gewinn erzielen. Wie das Modeunternehmen mitgeteilt habe, solle im laufenden Jahr der Umsatz auf ein Rekordniveau von 3,1 bis 3,2 Mrd. EUR (2,786) Mrd. EUR steigen. Das EBIT solle um 10 bis 25% auf 250 bis 285 Mio. EUR zulegen.

Dank höherer Nachfrage und den im Jahresverlauf fast überall gestiegenen Kalipreisen habe K+S (ISIN DE000KSAG888/ WKN KSAG88) die Erlöse 2021 um 32% auf 3,2 Mrd. EUR verbessern können. Das EBITDA sei dabei inkl. Eines Sonderertrages von 219 Mio. EUR auf 969 (2020: 267) Mio. EUR erhöht worden. Für das laufende Jahr habe K+S seine Prognose bestätigt.

Der Euro habe nur kurz von den EZB-Beschlüssen profitiert und am Ende leichter geschlossen.

Die Hoffnung auf Fördermengenerhöhungen in Venezuela und ein möglicher Wiedereintritt des Iran in den Ölmarkt habe die Preise des schwarzen Goldes letztendlich belastet. (11.03.2022/ac/a/m)




 
Werte im Artikel
140,15 plus
+1,19%
3.823 plus
+1,00%
11.128 plus
+0,90%
2.895 plus
+0,31%
12.813 plus
+0,23%
25.837 plus
+0,05%
50,32 minus
-0,08%
244,60 minus
-0,97%
21,74 minus
-6,25%