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Mo, 29. November 2021, 16:17 Uhr

Deutscher Aktienmarkt: Gewinne mitgenommen


27.09.21 09:35
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Vor der Bundestagswahl haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt Vorsicht walten lassen und Gewinne mitgenommen, so die Analysten der Nord LB..

Zudem habe es trübere Aussichten beim ifo-Geschäftsklimaindex gegeben. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um -0,72%, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um -0,54% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um -1,27% gesunken.

An der Wall Street hätten sich die Anleger zurückgehalten. Die Indices hätten sich in engen Grenzen uneinheitlich bewegt. Nike (ISIN US6541061031/ WKN 866993) hätten nach Senkung der Jahresumsatzprognose 6,05% verloren. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um +0,1% und der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um +0,15% geklettert. Der Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) sei um -0,03% gesunken.

Der Nikkei-225 (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) starte kaum verändert in die Woche (-0,04%).

Mercedes-Benz (MB) beteilige sich am europäischen Batteriezellenhersteller Automotive Cells Company (ACC). Damit wolle die Daimler (ISIN DE0007100000/ WKN 710000)-Tochter die Entwicklung und Produktion von Hochleistungsbatteriezellen und -modulen der nächsten Generation vorantreiben, habe der Autobauer mitgeteilt. Gemeinsam mit Stellantis und TotalEnergies werde MB gleichberechtigter Anteilseigner an ACC (je 33%). Mercedes-Benz werde sich mit Technologie und Produktions-Know-how bei ACC einbringen und im kommenden Jahr einen mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag investieren. In Summe würden die Investitionen unter 1 Mrd. EUR bleiben.

Nike sei schwächer ins neue GJ gestartet als gedacht. Die Erlöse hätten sich in Q1 währungsbereinigt nur um 12% auf 12,25 Mrd. USD erhöht. Analysten hätten einen besseren Wert erwartet. Der Nettogewinn sei dagegen deutlicher um 23% auf 1,87 Mrd. USD gestiegen. Vor allem das Direktgeschäft "Nike Direct" (Umsatzanteil: 38%, Wachstum ggü. Vorjahr: +25%) über die eigenen Läden und die Websiten habe sich stark entwickelt, habe Nike erklärt.

Die wenig erbauliche Stimmung des ifo-Geschäftsklimaindex in Deutschland habe den Euro leicht nach unten gedrückt.

Die Ölnotierungen hätten sich per Saldo kaum bewegt. Nach den deutlichen Kursverlusten des Vortages habe sich der Goldpreis fangen und etwas freundlicher schließen können. (27.09.2021/ac/a/m)




 
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