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Di, 19. Oktober 2021, 10:08 Uhr

Deutscher Aktienmarkt: Indices kaum verändert geschlossen


10.09.21 11:05
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die EZB nimmt den Fuß bei den Anleihekäufen zwar ein wenig vom Gaspedal, die ultratiefen Zinsen werden aber wohl noch für einige Zeit Bestand haben, so die Analysten der Nord LB.

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt hätten es gelassen genommen, die Indices hätten - bis auf den MDAX - nach teilweise höheren Ausschlägen kaum verändert geschlossen. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um +0,08% und der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um +0,49% gestiegen, der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) sei um -0,03% gefallen.

Die Sorgen vor einer vielleicht doch früher als erwartet anstehenden Straffung der Geldpolitik und besser als prognostiziert ausgefallene Arbeitsmarktdaten hätten die Anleger an der Wall Street verunsichert und die Indices ins Minus rutschen lassen. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um -0,43%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um -0,46% und der Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um -0,25% gesunken.

Der Nikkei-225 (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) notiere aktuell fast 1% höher bei 30.299 Punkten.

Merck (ISIN DE0006599905/ WKN 659990) peile bis 2025 einen Umsatz von rund 25 (2020: rd. 17) Mrd. EUR an. "In allen drei Unternehmensbereichen Healthcare, Life Science und Electronics stehen die Weichen bereits auf nachhaltigem, profitablem Wachstum", so Vorstandschefin Garijo. Auch bei den Investitionen habe sich Merck viel vorgenommen. Diese sollten von 2021 bis 2025 um mehr als 50% gegenüber der vorangegangenen Fünfjahresperiode steigen. Für den Bereich Life-Science erhöhe der Konzern die Wachstumsprognose. Das durchschnittliche organische Umsatzwachstum werde nun bei 7 bis 10% (bisher: 6 bis 9%) pro Jahr erwartet.

Die Swiss Re (ISIN CH0126881561/ WKN A1H81M) gehe angesichts des steigenden Bedarfs an Versicherungsschutz von anziehenden Prämieneinnahmen aus. In der Schaden- und Unfallversicherung dürften die Prämien branchenweit bis zum Jahresende um 10% gegenüber dem Niveau des Vor-Corona-Levels auf 6,9 Bio. USD steigen, habe der Rückversicherer mitgeteilt. 2022 solle dann erstmals die Marke von 7 Bio. USD überschritten werden. "Es ist klar, dass die Häufigkeit und Schwere von Schäden zunimmt, wie die jüngsten Naturkatastrophen oder Cyber Vorfälle zeigen", habe der Chef der Rückversicherungssparte gesagt. "Das bedeutet, dass der Bedarf an Schutz wächst, und die Branche hat noch viel zu tun, um Versicherungen anzubieten und die Schutzlücke zu schließen."

Der Euro sei von den geldpolitischen Entscheidungen der EZB kaum tangiert worden und habe auf Vortagesniveau geendet.

In den USA seien die Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche weniger als erwartet gesunken. Die Ölpreise hätten daraufhin etwas nachgegeben. Gold habe kaum verändert geschlossen. (10.09.2021/ac/a/m)





 
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