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Sa, 2. Juli 2022, 14:04 Uhr

Deutscher Aktienmarkt: Klare Richtung fehlt


22.03.22 08:55
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Zum Wochenstart hat dem deutschen Aktienmarkt eine klare Richtung gefehlt, so die Analysten der Nord LB.

Dass sich im Ukraine-Krieg keine Fortschritte gezeigt hätten, habe die Stimmung belastet. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um -0,60% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um -0,56% gesunken, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) sei um +0,24% gestiegen.

Die Indices an der Wall Street seien mit leichten Verlusten in die neue Woche gestartet. Vor allem die Aussagen von FED-Chef Powell, der angesichts der hohen Inflationsrate die Möglichkeit von schnelleren Zinserhöhungen angedeutet habe, habe die Stimmung der Marktteilnehmer belastet. Der Dow Jones-Index (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um -0,58%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um -0,04% und der NASDAQ-Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um -0,40% gefallen.

Salzgitter (ISIN DE0006202005/ WKN 620200) habe im vergangenen Jahr mit 705,7 Mio. EUR das beste Vorsteuerergebnis seit 13 Jahren erzielt. Zu der Ergebnisverbesserung hätten dank der höheren Stahlpreise vor allem die Geschäftsbereiche Flachstahl und Handel beigetragen. Gegenläufig habe vor allem bei Mannesmann eine Wertberichtigung von insgesamt 243,3 Mio. EUR gewirkt. Diese einmaligen bilanziellen Abschreibungen würden zukünftige Resultate entlasten, habe es geheißen.

Nach Steuern habe der Stahlkonzern einen Gewinn von 586,1 (Vorjahr: -273,9) Mio. EUR erzielt. Der Außenumsatz sei, v.a. wegen der höheren Versandmenge sowie der erheblich verbesserten Durchschnittserlöse der meisten Walzstahlprodukte, auf 9,767 (7,091) Mrd. EUR gestiegen. Dank eines guten Jahresauftakts sowie der anhaltend starken Ergebnisentwicklung vor allem im Flachstahlbereich rechne Salzgitter 2022 mit Erlösen von knapp 11 Mrd. EUR und einem Vorsteuergewinn zwischen 600 und 750 Mio. EUR.

Der Euro habe zum Wochenauftakt zwar etwas leichter tendiert, habe sich aber knapp über der Marke von 1,10 USD gehalten.

Mehrere Öldienstleister hätten ihre Aktivitäten in Russland eingeschränkt bzw. eingestellt, was den Ölpreisen neuen Auftrieb verliehen habe. Hinzu seien Angriffe von Huthi-Rebellen auf Ölanlagen von Saudi Aramco, sowie Spekulationen, dass die EU einen Import-Stopp für russisches Öl verhängen könnte, gekommen. (22.03.2022/ac/a/m)




 
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