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Sa, 2. Juli 2022, 0:09 Uhr

Deutscher Aktienmarkt: Kurse gen Süden


05.05.22 09:05
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Vor der Zinssitzung der FED haben die Akteure am deutschen Aktienmarkt Zurückhaltung geübt, so die Analysten der Nord LB.

Die Kurse hätten gen Süden tendiert. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um -0,49%, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um -0,79% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um -0,63% gesunken.

Die Wall Street habe mit einem Kurssprung auf die Aussagen von Notenbank-Chef Powell reagiert, dass noch größere Zinsschritte als den am Mittwoch vorgenommenen (+0,5%) derzeit nicht in Erwägung gezogen würden. Der Dow Jones-Index (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um +2,81%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um +2,99% und der NASDAQ-Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um +3,19% geklettert.

Fresenius (ISIN DE0005785604/ WKN 578560) habe in Q1 seinen Aufwärtstrend mit Erlösen von 9,72 Mrd. EUR (+8%) fortgesetzt. Das bereinigte EBIT hingegen sei leicht auf 996 Mio. EUR (-1%) zurückgegangen. Der bereinigte Gewinn nach Steuern und Dritten sei um 6% auf 462 Mio. EUR gestiegen. Für das lfd. Jahr habe der Gesundheitskonzern seine Prognosen bestätigt.

Fresenius Medical Care (ISIN DE0005785802/ WKN 578580) habe den Umsatz in Q1 um 8% auf 4,548 Mrd. EUR verbessern können. Operativ habe der Konzern mit 348 Mio. EUR 27% weniger als im Vorjahr verdient, nach Steuern und Dritten habe ein Gewinn von 157 (249) Mio. EUR verblieben.

Ungeachtet der anhaltenden Versorgungsunsicherheit bei Chips und der geopolitischen Verwerfungen halte VW (ISIN DE0007664039/ WKN 766403) an der Jahresprognose fest. In Q1 habe der Autobauer bei um ein Fünftel rückläufigen Verkäufen ein leichtes Umsatzplus von 0,6% auf 62,74 Mrd. EUR verzeichnet. Das op. Ergebnis sei dank hoher Zuflüsse aus Finanzinstrumenten (Rohstoffabsicherungen) auf 8,45 (4,81) Mrd. EUR geklettert. Nach Steuern habe VW 6,72 (3,41) Mrd. EUR verdient.

Der Euro habe sich vor der US-Zinsentscheidung auf Vortagesniveau gehalten. Konjunkturdaten aus dem Euroraum hätten nicht beeinflusst.

Die steigende Wahrscheinlichkeit für ein Ölembargo der EU gegen Russland habe die Ölpreise in die Höhe getrieben. Hinzu seien fallende US-Rohöllagerbestände gekommen. (05.05.2022/ac/a/m)




 
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