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Mo, 16. Mai 2022, 21:46 Uhr

Deutscher Aktienmarkt: Kurse nachgegeben


06.12.21 09:48
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Zum Wochenende gaben die Kurse am deutschen Aktienmarkt nach, so die Analysten der Nord LB.

Abermals hätten v.a. Corona-Sorgen im Vordergrund gestanden. Für den Kupferkonzern Aurubis (ISIN DE0006766504/ WKN 676650) sei es nach guten Zahlen und einem optimistischen Ausblick gegen den Trend um 7,5% nach oben gegangen. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um -0,61%, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um -0,19% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um -0,38% gesunken.

An den US-Börsen hätten die Kurse zum Wochenausklang nachgegeben. Die US-Jobdaten hätten belegt, dass die Erholung am US-Arbeitsmarkt weitergehe. Der Ausstieg aus dem Wertpapierkaufprogramm der FED könnte daher noch schneller erfolgen, als bislang erwartet. Auch die anderen am Berichtstag veröffentlichten Konjunkturdaten hätten in diese Richtung gedeutet.

Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um -0,17%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um -0,84% und der Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um -1,92% gefallen.

Der Nikkei-225 (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) starte leichter in die Woche: 27.927 Punkte (-0,36%).

Die Allianz (ISIN DE0008404005/ WKN 840400) plane für die nächsten drei Jahre ein höheres Gewinnwachstum. Der Gewinn je Aktie solle um jährlich 5 bis 7% zulegen, habe der Versicherer mitgeteilt. Die Eigenkapitalrendite solle in dem Zeitraum bei mindestens 13% liegen.

Aurubis habe im GJ 2020/21 (30.09.) den operativen Gewinn um 60% auf 353 Mio. EUR gesteigert und damit die prognostizierte Spanne von 270 bis 330 Mio. EUR deutlich übertroffen. Getragen von den positiven Zahlen hebe der Kupferproduzent die Prognosespanne für das GJ 2021/22 an. Das op. Ergebnis werde im Bereich zwischen 320 und 380 Mio. EUR liegen, auch wenn höhere Energiekosten anfallen würden. Gleichzeitig sei Kupfer wegen des Booms bei Elektroautos und des Ausbaus der Energieversorgung stark gefragt. Bereits im Schlussquartal des abgelaufenen Geschäftsjahres hätten hohe Raffinierlöhne für Recycling-Materialien, stark gestiegene Metallpreise und die hohe Nachfrage nach Kupferprodukten höhere Energiekosten wettgemacht.

Der Mangel an neuen Konjunkturdaten habe dem Euro einen weitgehend ruhigen Handelstag beschert.

Stockende Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm hätten die Ölpreise trotz der ab Januar geplanten Produktionserhöhung der OPEC+ steigen lassen. Gold habe einen Großteil der Vortagesverluste aufgeholt. (06.12.2021/ac/a/m)




 
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