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Mo, 4. Juli 2022, 1:40 Uhr

Deutscher Aktienmarkt: Kurse zur Wochenmitte nachgegeben


24.03.22 08:54
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die Kurse am deutschen Aktienmarkt haben zur Wochenmitte u.a. vor dem Hintergrund steigender Inflationserwartungen nachgegeben, so die Analysten der Nord LB.

Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um -1,31%, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um -1,17% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um -1,26% gesunken.

Erneut steigende Ölpreise und die Sorgen vor einer Konjunkturabschwächung hätten die Kurse an der Wall Street belastet. Der Dow Jones-Index (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um -1,29%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um -1,23% und der NASDAQ-Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um -1,32% gefallen.

INDUS (ISIN DE0006200108/ WKN 620010) habe im vergangenen Jahr den Umsatz um 11,7% auf 1,74 Mrd. EUR gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe auf 115,4 (25,1) Mio. EUR zugelegt. Unter dem Strich sei ein Gewinn von 47,6 (-26,9) Mio. EUR geblieben. Im laufenden Jahr wolle die Beteiligungsgesellschaft laut bisherigem Plan, der die Auswirkungen des Ukraine-Krieges noch nicht berücksichtige, Erlöse von 1,80 bis 1,95 Mrd. EUR und ein op. Ergebnis von 115 bis 130 Mio. EUR erzielen.

Der Automobilzulieferer LEONI (ISIN DE0005408884/ WKN 540888) habe 2021 bei einem Umsatz von 5,119 Mrd. EUR (+23,8%) ein EBIT vor Sondereffekten von 172 (-59) Mio. EUR erzielt. Für schwarze Zahlen habe es noch nicht ganz gereicht, der Konzernfehlbetrag habe bei 48 (-330) Mio. EUR gelegen. Der Konzern, der zwei Werke in der Ukraine habe und dort rund 7.000 Mitarbeiter beschäftige, habe jüngst wegen des Krieges und seiner Auswirkungen die Prognosen für 2022 gesenkt.

Die Aussagen hochrangiger US-Notenbanker der letzten Tage im Hinblick auf mögliche schnellere Zinserhöhungen und die anhaltende Unsicherheit im Krieg zwischen Russland und der Ukraine hätten den USD begünstigt und den Euro unter Druck gebracht.

Ein möglicher Importstopp für russisches Öl habe die Notierungen des schwarzen Goldes deutlich anziehen lassen. Heute würden sich Vertreter der Nato und der EU mit US-Präsident Biden treffen, um über weitreichendere Sanktionen gegen Russland zu entscheiden. Zudem hätten jüngste Aussagen von Putin die Kurse befeuert. Demnach müssten Kunden, etwa in Deutschland und anderen EU-Staaten, ihre Gaslieferungen aus Russland künftig in Rubel bezahlen. (24.03.2022/ac/a/m)




 
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