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Mo, 16. Mai 2022, 10:16 Uhr

Deutscher Aktienmarkt: Ruhiger Handel


10.12.21 08:55
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Nach der kräftigen Erholung zu Wochenbeginn und dem bereits schwächeren Vortag präsentierte sich der deutsche Aktienmarkt relativ ruhig, so die Analysten der Nord LB.

In einem eher lustlosen Handel ohne Impulse hätten der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900, -0,30%) und der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741, -0,31%) leicht nachgegeben. Der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) sei um +0,02% gestiegen

Die US-Börsen hätten nach drei Tagen mit Kursgewinnen eine Verschnaufpause eingelegt. Marktteilnehmer hätten von Gewinnmitnahmen gesprochen.

Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) habe unverändert geschlossen. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) sei um -0,71% und der Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um -1,71% gesunken.

Der Nikkei-225 (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) notiere aktuell schwächer bei 28.427,77 Punkten.

Vivendi (ISIN FR0000127771/ WKN 591068) komme mit seinen Übernahmeplänen für den Wettbewerber Lagardére (ISIN FR0000130213/ WKN 866786) voran. Der französische Medienkonzern werde in den kommenden Tagen von dem Investor Amber Capital deren 18-Prozent-Anteil zu 24,10 Euro je Aktie übernehmen, habe Vivendi mitgeteilt. Bis Februar 2022 werde der Konzern dann ein Übernahmeangebot für die restlichen Anteile zum gleichen Preis abgeben. Mit dem Amber-Anteil erhöhe sich der Anteil von Vivendi an Lagardere auf 45,1%.

Nach wochenlangem Streit über den künftigen Kurs des Konzerns hätten die Spitzenkräfte von Volkswagen (ISIN DE0007664039/ WKN 766403) Einigkeit gezeigt. VW -Chef Herbert Diess habe nach der Aufsichtsratssitzung gesagt, er sehe sich durch den beschlossenen Vorstandsumbau gestärkt. Ein konstruktiver Dialog mit dem Betriebsrat werde intensiviert, sodass die Voraussetzung für eine sehr gute Zusammenarbeit gegeben sei.

Der Euro sei am Donnerstag unter Druck geraten, nachdem sich der USD nach robusten US-Arbeitsmarktdaten stärker präsentiert habe.

Nach einem freundlichen Start seien die Ölpreise angesichts einer trüben Börsenstimmung im Handelsverlauf in die Verlustzone geraten. Die Langeweile beim Goldpreis habe auch am Donnerstag angehalten. (10.12.2021/ac/a/m)




 
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