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Mo, 4. Juli 2022, 2:19 Uhr

Deutscher Aktienmarkt: Stärkerer Auftrieb zur Wochenmitte


17.03.22 10:05
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Eine gute Stimmung an wichtigen außereuropäischen Börsen und neue Hoffnungen im Ukraine-Krieg haben dem deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte stärkeren Auftrieb verliehen, so die Analysten der Nord LB.

Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um +3,76%, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um +3,34% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um +4,28% gestiegen.

Entspannungssignale im Ukraine-Krieg hätten die Indices an der Wall Street steigen lassen. Die Zinserhöhung der FED um 0,25% habe per Saldo keinen merklichen Einfluss auf das Geschehen gehabt. Der Dow Jones-Index (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um +1,55%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um +2,24% und der NASDAQ-Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um +3,77% geklettert.

BMW (ISIN DE0005190003/ WKN 519000) habe bei Erlösen von 111,2 Mrd. EUR (+12,4%) den Gewinn vor Steuern im abgelaufenen Jahr auf 16,06 Mrd. EUR in etwa verdreifacht. Eine hohe Nachfrage nach Premiumautos und die Teileknappheit vor allem bei Halbleitern hätten zu einem begrenzten Angebot von Neufahrzeugen - und im Endeffekt zu hohen Preissteigerungen sowohl bei Neu- als auch bei Gebrauchtwagen geführt. Trotz des unsicheren Umfelds erwarte der Autohersteller 2022 die Auslieferungen auf Vorjahresniveau. Dagegen sollten sich Umsatz und EBIT des Segments Automobile im Zuge der Vollkonsolidierung des chinesischen Joint Venture BMW Brilliance Automotive (BBA) deutlich erhöhen.

E.ON (ISIN DE000ENAG999/ WKN ENAG99) habe 2021 trotz eines turbulenten Marktumfeldes die Erwartungen übertroffen. Im Jahresvergleich habe E.ON das bereinigte Konzern-EBITDA um 1 Mrd. EUR deutlich auf 7,9 Mrd. EUR gesteigert. Wachstumstreiber sei auf der einen Seite das Kundenlösungsgeschäft gewesen, u.a. aufgrund der erfolgreichen Umstrukturierung des britischen Geschäfts, und zudem das Geschäft mit Energy Infrastructure Solutions. Der bereinigte Jahresüberschuss sei um 53% auf 2,5 Mrd. EUR gewachsen. Für 2022 erwarte der Energieversorger - unter Vorbehalt der weiteren Entwicklung im Ukraine-Krieg - ein EBITDA zwischen 7,6 und 7,8 Mrd. EUR und einen bereinigten Konzernüberschuss zwischen 2,3 und 2,5 Mrd. EUR.

Der Euro sei angesichts der optimistischen Stimmung an den Finanzmärkten zur Wochenmitte leicht gestiegen.

Positiv aufgenommene Äußerungen, sowohl von russischer, als auch von ukrainischer Seite, hätten die Ölpreise nochmals etwas sinken lassen. Dass die Internationale Energieagentur vor einer deutlich rückläufigen russischen Ölproduktion gewarnt habe, habe die Kurse nicht beflügeln können. (17.03.2022/ac/a/m)




 
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