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Sa, 2. Juli 2022, 12:54 Uhr

Deutscher Aktienmarkt: Verluste weitgehend aufgeholt


16.03.22 12:50
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die deutschen Indices haben frühe Verluste weitgehend aufholen können, so die Analysten der Nord LB.

Dabei habe am Nachmittag der freundliche US-Börsenstart geholfen. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um -0,09%, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um -0,56% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um -0,05% gesunken.

Der Rückgang der Ölpreise und die überraschend eingetrübte Stimmung in den Industrieunternehmen im US-Bundesstaat New York hätten die Anleger an die US-Aktienmärkte zurückgebracht. Der Dow Jones-Index (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um +1,82%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um +2,14% und der NASDAQ-Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um +2,92% gestiegen.

Bei Fraport (ISIN DE0005773303/ WKN 577330) seien die Erlöse 2021 ggü. dem Vorjahr um 27,8% auf 2,14 Mrd. EUR gestiegen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe 757 (-250,6) Mio. EUR erreicht. Dazu hätten neben einem strikten Kostenmanagement auch die krisen-bedingten Ausgleichszahlungen und staatlichen Kompensationen in Höhe von rd. 320 Mio. EUR beigetragen. Netto seien 82,8 Mio. EUR übrig geblieben, nach einem Verlust von 658 Mio. EUR im Vorjahr.

Wacker Chemie (ISIN DE000WCH8881/ WKN WCH888) habe 2021 bei einem um 32,3% auf 6,208 Mrd. EUR erhöhten Umsatz das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 1.538 (666) Mio. EUR mehr als verdoppeln können. Neben höheren Preisen und den gestiegenen Absatzmengen hätten Einsparungen aus dem laufenden Effizienzprogramm die Ergebnisentwicklung im operativen Geschäft positiv beeinflusst. Die zum Teil stark gestiegenen Preise für Rohstoffe und Energie hätten das EBITDA dagegen um rund 500 Mio. EUR gemindert. 2022 sehe der Konzern das EBITDA bei 1,2 bis 1,5 Mrd. EUR, der Umsatz solle bei 7 Mrd. EUR liegen.

Der Euro habe die schwachen Konjunkturdaten gut weggesteckt und sogar etwas zulegen können.

Die Hoffnung auf Fortschritte bei den Waffenstillstandsgesprächen habe die Ölpreise weiter sinken lassen. An der Zapfsäule sei davon aber noch nicht wirklich etwas zu spüren. (16.03.2022/ac/a/m)




 
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