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Mo, 4. Juli 2022, 2:48 Uhr

Deutscher Aktienmarkt: Wende nach schwächerem Verlauf gelungen


21.03.22 09:32
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Nach einem über weite Strecken schwächeren Verlauf gelang dem deutschen Aktienmarkt u.a. vor dem Hintergrund positiver US-Vorgaben im späten Geschäft die Wende, so die Analysten der Nord LB.

Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um +0,17%, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um +0,42% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um +1,35% gestiegen.

Die US-Börsen hätten nach einem verhaltenen Beginn freundlicher geschlossen und damit sowohl die Tendenz zu steigenden Zinsen als auch die stockenden Verhandlungen im Ukraine Krieg ignoriert. Am Ende habe v.a. der große Verfallstag der Optionen für anziehende Notierungen gesorgt. Der Dow Jones-Index (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um +0,80%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um +1,17% und der NASDAQ-Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um +2,05% geklettert.

FUCHS PETROLUB (ISIN DE000A3E5D64/ WKN A3E5D6) habe im Geschäftsjahr 2021 Umsatz und Gewinn gesteigert und dabei die Erwartungen übertroffen. Im abgelaufenen Jahr sei der Umsatz um 21% auf 2,87 Mrd. EUR geklettert, das EBIT sei um 16% auf 363 Mio. EUR gestiegen. Für das lfd. Jahr rechne der Konzern mit weiteren Zuwächsen: Die Prognose stehe aber unter dem Vorbehalt der Auswirkungen aus dem Ukraine-Krieg.

Der Wohnungskonzern Vonovia (ISIN DE000A1ML7J1/ WKN A1ML7J) habe 2021 die eigenen Ziele teilweise übertroffen und den operativen Gewinn (FFO) auf 1,67 (1,35) Mrd. EUR gesteigert. Der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA Total) habe sich auf 2,27 (1,91) Mrd. EUR verbessert. Abschreibungen und Wertminderungen hätten dafür gesorgt, dass sich nach Steuern und Dritten ein Gewinnrückgang auf 2,642 (3,229) Mrd. EUR ergeben habe. Vorstandschef Buch erwarte für 2022 bei Umsatz, EBITDA und FFO jeweils an Wachstum von mehr als 20%.

Der US-Logistikkonzern FedEx (ISIN US31428X1063/ WKN 912029) habe in Q3 des lfd. GJ die Erlöse um 10% auf 23,6 Mrd. USD gesteigert. Nach Konzernangaben sei zwar die Versandmenge gesunken, dies sei aber durch höhere Tarife ausgeglichen worden. Der Konzerngewinn sei auf 1,1 Mrd. USD nach 892 Mio. USD gestiegen. Alle Geschäftsbereiche hätten davon profitiert, dass FedEx die Treibstoffzuschläge für Sendungen schneller angehoben habe, als die Treibstoffkosten gestiegen seien. Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr habe FedEx bestätigt.

Die Hoffnung auf Fortschritte zur Beilegung des Krieges habe zuletzt wieder einen Dämpfer bekommen. Vor diesem Hintergrund sei der USD gegenüber dem Euro gesucht gewesen.

Nach einem volatilen Handel hätten die Ölpreise mit etwas freundlicheren Notierungen geschlossen. Da marktbewegende Nachrichten gefehlt hätten, sei erneut vor allem der Ukraine-Krieg im Fokus der Investoren gewesen. (21.03.2022/ac/a/m)




 
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