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Di, 19. Oktober 2021, 10:50 Uhr

Deutscher Aktienmarkt am Nachmittag deutlicher nachgegeben


16.09.21 09:00
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Nach einem zunächst weitgehend ruhigen Handel hat der deutsche Aktienmarkt am Nachmittag deutlicher nachgegeben, so die Analysten der Nord LB.

Belastet hätten u.a. schwache chinesische Wirtschaftsdaten, die bei den Anlegern Konjunktursorgen hervorgerufen hätten. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um -0,68%, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um -1,18% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um -0,88% gesunken.

Nach einem eher verhaltenen Auftakt hätten die Indices an der Wall Street im Handelsverlauf zulegen können. Vor allem besser als erwartet ausgefallene Konjunkturindikatoren und höhere Notierungen bei Ölwerten hätten zu den Kursgewinnen beigetragen. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um +0,68%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um +0,85% und der Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um +0,92% gestiegen.

Am japanischen Aktienmarkt sei es den zweiten Tag in Folge abwärts gegangen. Der Nikkei-225 (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) verliere aktuell 0,63% auf 30.320 Punkte.

Brenntag (ISIN DE000A1DAHH0/ WKN A1DAHH) habe erneut die erst im Juni angehobene Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Aufgrund einer anhaltend starken Geschäftsentwicklung rechne der Chemikalienhändler für 2021 nun mit einem operativen Gewinn (EBITDA) von 1,260 bis 1,320 (bisher: 1,160 bis 1,260) Mrd. EUR. Organisches Wachstum, erwartete Effizienzsteigerungen und der Ergebnisbeitrag bereits abgeschlossener Akquisitionen seien darin enthalten, habe es geheißen.

Die spanische Bekleidungskette Inditex (ISIN ES0148396007/ WKN A11873) habe im ersten Halbjahr deutlich zulegen können und dabei die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Bei einem um 49% auf 11,9 Mrd. EUR erhöhten Umsatz habe der Nettogewinn 1,27 Mrd. EUR erreicht, nachdem im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres noch ein Verlust von 195 Mio. EUR angefallen sei. Kleiner Wermutstropfen am Rande: Der Gewinn liege noch um 17,5% unter dem Wert von 2019. Das Unternehmen sehe aktuell eine Fortsetzung des positiven Trends: Im Zeitraum vom 01.08. bis 09.09. habe es einen Erlösanstieg um 22% gegeben.

Die schwedische Modekette H&M (ISIN SE0000106270/ WKN 872318) sei in Q3 des lfd. GJ wegen der Corona-Beschränkungen nur schwer in Fahrt gekommen. Der Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahr zwar um 9% auf 55,585 Mrd. SEK geklettert, sei damit aber immer noch um 11% unter dem Ergebnis des Vor-Corona-Jahres 2019 geblieben. Analysten hätten einen höheren Umsatzanstieg erwartet.

Der Euro habe von den Industrieproduktionszahlen im Gemeinschaftsraum im Juli profitiert.

Eine schwächere US-Währung und rückläufige US-Lagerbestände hätten am Ölmarkt für positive Stimmung gesorgt. Der Goldpreis habe den Handel mit leichten Verlusten beendet. (16.09.2021/ac/a/m)




 
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