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Sa, 2. Juli 2022, 13:46 Uhr

Deutscher Aktienmarkt belastet


09.05.22 09:11
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Den deutschen Aktienmarkt belastete am Freitag die Mischung aus hoher Inflation, anziehenden Zinsen und gleichzeitig steigenden Rezessionssorgen, so die Analysten der Nord LB.

Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um -1,6%, der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um -2,1% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um -2,5% gesunken.

Die US-Börsen seien nach dem Arbeitsmarktbericht weiterhin nervös geblieben. Der Dow Jones-Index (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um -0,3%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um -0,6% und der NASDAQ-Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um -1,4% gefallen.

adidas (ISIN DE000A1EWWW0/ WKN A1EWWW) habe den Umsatz in Q1 währungsbereinigt um 3% auf 5,3 Mrd. EUR steigern können. Dabei habe der Sportartikelhersteller von Zuwächsen in Nord- und Lateinamerika sowie in Europa profitiert. Das Betriebsergebnis sei u.a. wegen erhöhter Aufwendungen für Marketing und Werbung um 38% auf 437 Mio. EUR gesunken. Der Gewinn aus fortgeführten Geschäften sei um fast 40% auf 310 Mio. EUR zurückgegangen. Wegen der Corona-Lockdowns in China nehme der Konzern die Erwartungen für das Gesamtjahr etwas zurück. So solle der Gewinn nun nur noch im unteren Bereich der anvisierten Spanne von 1,8 bis 1,9 Mrd. EUR liegen. Der Umsatz solle weiter währungsbereinigt um 11 bis 13% wachsen.

GEA (ISIN DE0006602006/ WKN 660200) sei in den ersten drei Monaten des lfd. Jahres deutlich gewachsen. Bei Erlösen von 1,13 Mrd. EUR (+5,7%) habe der Anlagenbauer - dank einem margenstarken Neumaschinengeschäft sowie einem leicht höheren Service-Anteil - einen operativen Gewinn (EBITDA) vor Restrukturierungsaufwand von 138 Mio. EUR (+14,1%) erzielt. Der Konzernüberschuss habe bei 72,2 (56,7) Mio. EUR gelegen. Auch beim Auftragseingang habe es mit 1,54 Mrd. EUR Positives zu vermelden gegeben. Die Prognose für 2022 sei bestätigt worden.

Die Aussicht auf höhere Zinsen habe dem Euro am Berichtstag auf die Sprünge geholfen. Zuvor habe der französische Notenbankchef geäußert, dass nach seiner Einschätzung die Leitzinsen im Euroraum bis Jahresende wieder über Null steigen könnten.

Die Ölnotierungen hätten weiter zugelegt und dabei u.a. von der Ankündigung der USA profitiert, ab Herbst ihre strategischen Ölreserven wiederauffüllen zu wollen. (09.05.2022/ac/i/m)




 
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