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Mo, 16. Mai 2022, 21:33 Uhr

Deutscher Aktienmarkt: Die neue Corona-Variante bestimmte das Geschehen


01.12.21 08:30
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Die neue Corona-Variante Omikron bestimmte das Geschehen am deutschen Aktienmarkt, so die Analysten der Nord LB.

Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900, -1,18%) habe erstmals seit Anfang Oktober gedroht, unter die Marke von 15.000 Punkten zu fallen. Der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) sei um -0,47% und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) um -0,11% gesunken.

Die Furcht vor einem Rückschlag für die Weltwirtschaft durch die neue Corona-Variante Omikron habe die Wall Street tief ins Minus gedrückt. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um -1,86%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um -1,90% und der Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um -1,55% gefallen.

Bei den Einzelwerten hätten Reisekonzerne zu den größten Verlierern gehört. Die Kreuzfahrtunternehmen Carnival (ISIN PA1436583006/ WKN 120100), Royal Caribbean (ISIN LR0008862868/ WKN 886286) und Norwegian Cruise Line (ISIN BMG667211046/ WKN A1KBL8) hätten zwischen 2,9 und 4,6% verloren.

Der Nikkei-225 (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6) notiere schwächer bei aktuell 28.028,48 Punkten.

Der Wohnungskonzern Adler Group (ISIN LU1250154413/ WKN A14U78) habe in den ersten neun Monaten 2021 dank gestiegener Mieten mehr verdient. Der operative Ertrag aus dem Vermietungsgeschäft (FFO 1) habe sich auf 101,9 (Vorjahr: 74,7) Mio. EUR erhöht, die Nettomieteinnahmen seien um 28% auf 259,3 Mio. EUR gestiegen. Für das Gesamtjahr 2021 erwarte das Unternehmen weiterhin Nettomieteinnahmen in der Größenordnung von 340 bis 345 Mio. EUR, für den FFO 1 werde eine Spanne von 135 bis 140 Mio. EUR angepeilt.

Der britische Billigflieger easyJet (ISIN GB00B7KR2P84/ WKN A1JTC1) habe im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/21 (30.09.) einen operativen Verlust von 1,036 (- 1,273) Mrd. GBP hinnehmen müssen. Der Umsatz sei auf 1,458 (3,009) Mrd. GBP eingebrochen. easyJet habe mit 20,4 Mio. Passagieren weniger als die Hälfte des Vorjahres (48,1 Mio.) befördert. Trotz der anhalten den Unsicherheit wegen der Corona-Pandemie rechne die Airline mit einer kräftigen Erholung im laufenden Geschäftsjahr 2021/22. Die Vorausbuchungen für das zweite Halbjahr (April bis September 2022) lägen über dem Vorkrisenniveau von 2019. Die angebotene Kapazität könne im Sommer fast das Vorkrisenniveau er reichen, habe es geheißen.

Der Euro habe am Berichtstag weiter vorrücken und die Marke von 1,13 USD deutlich übertreffen können.

Die Akteure am Ölmarkt würden sich sorgen, dass durch die neue Corona-Virus-Variante es zu Einschränkungen kommen und dadurch die Nachfrage nach Öl zurückgehen könnte. Folglich hätten die Notierungen nachgegeben. Gold dagegen profitiere, wenn auch nur gering, von der aktuell wieder unsichereren Situation an den Finanzmärkten. Für ein erneutes Überspringen der runden Marke von 1.800 USD je Feinunze habe es aber noch nicht gereicht. (01.12.2021/ac/a/m)





 
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