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Mo, 29. November 2021, 16:34 Uhr

Deutscher Aktienmarkt profitiert von Schnäppchenjägern


23.09.21 10:18
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - Der deutsche Aktienmarkt profitierte von Schnäppchenjägern und nachlassenden Sorgen um den angeschlagenen chinesischen Immobilienriesen Evergrande, so die Analysten der Nord LB.

Da die News der FED erst am späten Abend deutscher Zeit bekannt gegeben worden seien, hätten sie keine Rolle beim gestrigen Handelsgeschehen gespielt. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei um +1,03% und der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um +0,63% gestiegen und der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) sei um -0,29% gesunken.

Die Wall Street habe erleichtert auf die Äußerungen der US-Notenbank zur Geldpolitik reagiert. Außerdem habe die Einigung des kriselnden Immobilienkonzerns Evergrande mit Anleihegläubigern die Stimmung der Anleger aufgehellt. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) sei um +0,99%, der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um +0,95% und der Nasdaq-Comp. (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um +1,02% geklettert.

FedEx (ISIN US31428X1063/ WKN 912029) sei um gut neun Prozent gefallen. Der Paket-Zusteller habe enttäuschende Quartalsergebnisse vorgelegt und seine Geschäftsziele zurückgeschraubt.

Der Nikkei-225 (ISIN JP9010C00002/ WKN A1RRF6): Es finde kein Handel wegen Feiertag statt.

Die anhaltenden Lieferprobleme bei Halbleitern und anderen wichtigen Zulieferteilen würden den Lkw-Hersteller TRATON (ISIN DE000TRAT0N7/ WKN TRAT0N) belasten und für ein verringertes Verkaufsvolumen sorgen. Der Absatz dürfte in Q3 deutlich niedriger ausfallen als geplant, habe das Unternehmen mitgeteilt. Auch für Q4 werde mit einer ähnlichen Entwicklung gerechnet. Eine Prognose für die Zeit danach könne nicht gegeben werden, habe es weiter geheißen.

Die steigende Nachfrage nach seinen Biokraftstoffen habe bei verbio (ISIN DE000A0JL9W6/ WKN A0JL9W) im Geschäftsjahr 2020/21 den Umsatz erstmals über die Milliarden-Marke gehievt. Mit einem Plus von 17,6% hätten die Erlöse bei 1,026 Mrd. EUR gelegen. Das operative Ergebnis (EBITDA) sei um 36,2% auf 166,3 Mio. EUR geklettert. Vor dem Hintergrund des aktuellen Absatz- und Rohstoffpreisniveaus sowie der angestrebten Produktionsauslastung habe der Vorstand für 2021/22 ein EBITDA von 150 Mio. EUR angekündigt.

Am Devisenmarkt sei vor der geldpolitischen Entscheidung der US-Notenbank Abwarten angesagt gewesen. Der Euro habe sich nur in einer engen Spanne bewegt.

Weiter rückläufige US-Lagerbestände und die noch immer nur schwache Förderung im Golf von Mexiko hätten bei den Ölpreisen für einen Anstieg gesorgt. Gold habe sich nahezu unverändert präsentiert. Mögliche Zinserhöhungen würden traditionell zu einem geringeren Interesse bei dem zinslosen Edelmetall führen - goldener Glanz hin oder her. (23.09.2021/ac/a/m)




 
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