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So, 2. Oktober 2022, 18:02 Uhr

Dürr

WKN: 556520 / ISIN: DE0005565204

Dürr-Aktie: Erwartungen geschlagen! Aktienanalyse


20.05.16 07:55
Der Aktionärsbrief

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Dürr-Aktienanalyse von "Der Aktionärsbrief":

Die Aktienexperten von "Der Aktionärsbrief" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Anlagen- und Maschinenbauers Dürr AG (ISIN: DE0005565204, WKN: 556520, Ticker-Symbol: DUE, NASDAQ OTC-Symbol: DUERF) unter die Lupe.

Dürr schlage die Erwartungen. Der Maschinenbauer für die Automobil-, Chemie- und Pharmaindustrie habe im ersten Quartal 2016 trotz leicht rückläufiger Umsätze seinen Gewinn deutlich steigern können. Der Erlös habe mit 825 Mio. Euro knapp 3% unter dem Vorjahresniveau gelegen. Das sei allerdings erwartet worden, denn verschobene Projekte aus dem Jahr 2014 hätten den Umsatz 2015 ins Positive verzerrt. Das EBIT habe um fast 24% auf 58,7 Mio. Euro gesteigert werden können, während sich der Gewinn sogar auf 38,6 Mio. Euro mehr als verdoppelt habe.

Der dynamische Gewinnanstieg gehe allerdings vor allem auf Einmaleffekte zurück. So habe das operative Ergebnis insbesondere von niedrigeren Aufwendungen aus der HomagÜbernahme profitiert. Diese seien von 11,5 Mio. Euro im Vorjahr auf nur noch 2,2 Mio. Euro gesunken. Darüber hinaus seien 5,1 Mio. Euro aus dem Verkauf einer Immobilie in die Dürr-Kasse geflossen. Aus dem operativen Geschäft habe Dürr nur in den Sparten Holzmaschinen und Roboteranlagen den Gewinn steigern können, während im Kerngeschäft Lackieranlagen das Ergebnis weiter zurückgegangen sei. Die EBIT-Marge habe allerdings gesteigert werden können, nämlich von 5,6% auf 7,1%. Damit liege man innerhalb der Zielbandbreite von 7% bis 7,5%, die für das gesamte Geschäftsjahr aufgerufen worden sei. Beim Umsatz peile Dürr 3,4 bis 3,6 Mrd. Euro an, während das EBIT auf Vorjahresniveau liegen solle. Wegen des um 17% auf 1 Mrd. Euro gestiegenen Auftragseingangs sei Vorstandschef Ralf Dieter zuversichtlich, das Jahr am oberen Ende dieser Bandbreite abschließen zu können.

An der Börse hätten die Anleger zunächst mit Kursavancen die Zahlen quittiert, allerdings sei die Aktie später dann sogar ins Minus zurückgefallen. Offenbar sei dem Markt missfallen, dass der dynamische Gewinnanstieg kaum vom operativen Geschäft gespeist worden sei. Per saldo notiere der Kurs nun wieder da, wo er vor der Veröffentlichung der Zahlen notiert habe. Die Aktie sei mit einem KGV von knapp 13 per 2016 weiterhin moderat bewertet. Für das Papier spreche, dass sich die operative Gewinnqualität in Form einer steigenden EBIT-Marge verbessert habe. Auch die Entwicklung der Auftragseingänge könne sich sehen lassen. Impulse für einen sofortigen und längerfristig angelegten Kauf würden jedoch fehlen.

Aus fundamentaler Sicht ist die Dürr-Aktie eine gute Halteposition, so die Aktienexperten von "Der Aktionärsbrief". Steige der Schlusskurs allerdings über die Marke von 72 Euro, wäre das in charttechnischer Hinsicht ein Kaufsignal. (Ausgabe 20 vom 19.05.2016)

Die vollständige Ausgabe des Aktionärsbriefes können Sie unter dem folgenden Link beziehen: www.bernecker.info

Börsenplätze Dürr-Aktie:

XETRA-Aktienkurs Dürr-Aktie:
66,58 EUR -1,07% (19.05.2016, 17:35)

Tradegate-Aktienkurs Dürr-Aktie:
66,447 EUR -1,14% (19.05.2016, 19:38)

ISIN Dürr-Aktie:
DE0005565204

WKN Dürr-Aktie:
556520

Ticker-Symbol Dürr-Aktie:
DUE

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Dürr-Aktie:
DUERF

Kurzprofil Dürr AG:

Der Dürr-Konzern (ISIN: DE0005565204, WKN: 556520, Ticker-Symbol: DUE, NASDAQ OTC-Symbol: DUERF) zählt zu den weltweit führenden Maschinen- und Anlagenbauern. Produkte, Systeme und Services von Dürr ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Rund 65% des Umsatzes entfallen auf das Geschäft mit Automobilherstellern und -zulieferern. Weitere Abnehmerbranchen sind zum Beispiel der Maschinenbau, die Chemie- und Pharmaindustrie und - seit der Übernahme der HOMAG Group AG im Oktober 2014 - die holzbearbeitende Industrie. Dürr verfügt über 92 Standorte in 28 Ländern. Im Jahr 2015 strebt der Konzern mit 14.200 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,4 bis 3,5 Mrd. Euro an.

Der Konzern agiert mit fünf Divisions am Markt:

- Paint and Final Assembly Systems: Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobilindustrie

- Application Technology: Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen

- Measuring and Process Systems: Auswucht- und Reinigungsanlagen sowie Prüf- und Befülltechnik

- Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen und Energieeffizienztechnik

- Woodworking Machinery and Systems: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie. (20.05.2016/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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