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Di, 16. August 2022, 9:20 Uhr

EUR/USD (Euro / US-Dollar)

WKN: 965275 / ISIN: EU0009652759

EUR/USD: Doppeltief oder neue Abwärtswelle?


17.06.22 10:18
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Die europäische Gemeinschaftswährung hat gegenüber dem US-Dollar (ISIN EU0009652759 / WKN 965275) im Jahr 2022 bislang 7,2% an Wert verloren und steuert damit auf das schwächste erste Halbjahr seit sieben Jahren zu, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Dabei seien die Kurse im Mai fast an das markante 2017er Tief bei 1,0340 USD gefallen, bevor eine kurzzeitige Erholung eingesetzt habe. Diese sei jedoch zum Start in den Juni an der unteren Begrenzung des breiten Abwärtstrendkanals gescheitert, aus dem das Währungspaar im April nach unten herausgefallen sei. Der zwischenzeitliche Mai-Schlussspurt habe sich daher als klassisches Pullback-Szenario entpuppt, zumal die Notierungen am Mittwoch bis auf 1,0359 USD zurückgesetzt hätten.

Ausblick: Für den Euro könnte es jetzt zu einer wichtigen Weichenstellung kommen, wobei sich aus charttechnischer Sicht Chancen auf beiden Seiten eröffnen würden.

Das Long-Szenario: Um den Abwärtstrend zu stoppen, müsste die gestern angestoßene Aufwärtsbewegung mit einem Sprung über den Doppelwiderstand aus der 50-Tage-Linie und dem Verlaufshoch vom 5. Mai bei 1,0642 USD fortgesetzt werden. Anschließend wäre es zwingend erforderlich, dass die Kurse oberhalb von 1,07 USD in den Abwärtstrendkanal zurückkehren und idealerweise über das Mai-Hoch bei 1,0787 USD steigen würden. Zudem sollte zur Bestätigung direkt danach auch das März-Tief bei 1,0806 USD überboten werden. Gelinge dort der Break (wichtig: ohne vorher ein neues Jahrestief zu markieren), würden die Notierungen ein Doppeltief vollenden, aus dem sich rechnerisches Aufwärtspotenzial bis zur oberen Kanalbegrenzung und damit bis zur 200-Tage-Linie bei 1,1176 USD ableiten ließe.

Das Short-Szenario: Rutsche der Euro auf ein neues Jahrestief (aktuell 1,0349 USD) und unter 1,0340 USD auf den tiefsten Stand seit Ende 2002 ab, drohe eine weitere Abwärtswelle. Diese könnte sich dabei zunächst bis zum 2002er Juli-Hoch bei 1,021 USD oder bis zum 2002er November-Top bei 1,0181 USD erstrecken, bevor die Parität - also der Test der vielbeachteten Ein-Dollar-Marke - ein Thema werden könnte. Sollten die Kurse im Anschluss nicht nach oben abfedern, müsste mit zusätzlichen Abgaben in Richtung 0,98 USD gerechnet werden. Dort seien die Kurse vor zwanzig Jahren rund drei Monate seitwärts gependelt, weshalb in diesem Bereich eine Haltezone entstanden sein könnte. (17.06.2022/ac/a/m)




 
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