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Fr, 2. Dezember 2022, 19:41 Uhr

EUR/USD (Euro / US-Dollar)

WKN: 965275 / ISIN: EU0009652759

EUR/USD: Gelingt der Ausbruch?


12.08.22 09:54
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Nach Kursverlusten von 7.8% im ersten Halbjahr 2022 hat der Euro gegenüber dem US-Dollar (ISIN EU0009652759 / WKN 965275) auch zum Start in das zweite Semester zunächst weiter nachgegeben, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Dabei sei die europäische Gemeinschaftswährung sogar unter die Parität zum Greenback gerutscht und am 14. Juli mit 0,9952 USD auf den niedrigsten Stand seit fast 25 Jahren gefallen. Seitdem laufe jedoch eine Erholung, wobei sich in dieser Woche die US-Inflationszahlen positiv bemerkbar gemacht hätten. In der Spitze sei es für den Euro bis auf 1,0369 USD gegangen, womit in Relation zum Jahrestief nun ein Vier-Wochen-Plus von 4,2% zu Buche stehe. Gleichzeitig hätten sich die Kurse an einen wichtigen charttechnischen Widerstand herangeschoben.

Ausblick: Anhand der 2022er Abwärtstendenz lasse sich im EUR/USD-Chart ein lehrbuchmäßiger Abwärtstrendkanal einzeichnen, dessen obere Begrenzung die Notierungen sowohl am Mittwoch als auch am Donnerstag ausgebremst habe.

Das Long-Szenario: Die obere Trendkanalbegrenzung (= Februar-Abwärtstrendgerade) bilde im Augenblick zusammen mit dem 2017er Tief und der 50-Tage-Linie einen Mehrfach-Widerstand. Gelinge den Kursen bei 1,0338 USD der Break, sollte es anschließend oberhalb von 1,0369 USD zur Bestätigung auf ein neues August-Hoch gehen. Damit würden auch das Mai- und Juni-Tief bei 1,0349 USD bzw. bei 1,0359 USD überboten werden, womit sich Platz bis zur 100-Tage-Linie im Bereich von 1,0532 USD eröffnen dürfte. Darüber könnte das Währungspaar an die untere Begrenzung des 2021er Abwärtstrendkanals heranlaufen, die zusammen mit den Zwischenhochs vom 27. Juni und 5. Mai bei 1,0615 USD bzw. bei 1,0642 USD einen weiteren Mehrfach-Widerstand bilde.

Das Short-Szenario: Würden die Kurse dagegen wieder nach unten abdrehen, könnte das obere Ende der jüngsten Seitwärtsspanne im Bereich zwischen 1,0294 USD und 1,0258 USD auf den Prüfstand gestellt werden. Darunter müsste auf die Verlaufstiefs vom 3. August (1,0123 USD) und 27. Juli (1,0097 USD) geachtet werden, bevor die vielbeachtete 1-Dollar-Barriere und damit die Parität wieder ein Thema werden könnte. Wichtig zu wissen: Sollte der Euro dort nicht nach oben abdrehen, wären weitere Verkäufe bis zum Jahrestief bei 0,9952 USD oder der unteren Trendkanalbegrenzung im Bereich von 0,9800 USD durchaus möglich. (12.08.2022/ac/a/m)





 
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