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Goldpreis

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Edelmetalle und Edelmetallaktien entwickeln sich im Mai seitwärts


06.06.18 08:40
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - Die Edelmetalle und Edelmetallaktien entwickeln sich im Mai seitwärts, so die Experten von Stabilitas Fonds.

Über den Währungseffekt des schwachen Euro würden die Preise für die Edelmetalle und für die Edelmetallaktien auf Eurobasis leicht ansteigen. Die Goldminenaktien würden seit Anfang April eine vorsichtige Stärke auf den Goldpreis aufbauen. Diese reiche zwar noch nicht für ein klares Kaufsignal, bestätige aber, dass sich der Gesamtmarkt stabilisiere.

Die Stabilitas Fonds könnten im Mai zulegen, was vor allem auf den schwachen Euro zurückzuführen sei. Alle Fonds würden im Mai neue Jahreshochs erreichen. Die starke Entwicklung des Stabilitas Gold + Resourcen Special Situations sei vor allem in der Stärke der hoch gewichteten Aurelia und weiterer Einzelaktien begründet.

Die Zinssignale aus den USA seit Dezember 2015 würden sich entgegen der Meinung vieler Experten und Analysten positiv auf die Goldpreisentwicklung auswirken. Weitere Zinserhöhungen der Zentralbanken sollten diesen Trend verfestigen. Steigende Zinsen hätten fallende Anleihekurse zur Folge. Anleihen aus Industrieländern mit negativer Verzinsung und Anleihen aus Schwellenländern würden bei steigenden Zinsen keine Käufer mehr finden und unter erheblichen Druck geraten. Da diese Anleihen durch die Zentralbanken aufgefangen werden müssten, würden auch das Geldmengenwachstum und die damit verbundene Liquidität der Märkte erhöht bleiben. Die von den Experten erwartete Flucht aus den Anleihen bei steigenden Zinsen werde wie zwischen 1977 und 1980 zu einem Boom bei den Edelmetallen und Immobilien sowie weitgehend stabilen Aktienmärkten führen. Erst sehr hohe und wieder fallende Zinsen wie nach 1980 seien eine Gefahr für die Edelmetalle.

Grundsätzlich werde erhöhtes Interesse für Edelmetalle durch schwindendes Vertrauen in das Papierkreditgeldscheinsystem ausgelöst. Immer wenn das Vertrauen der Anleger wegen der katastrophalen Politik der Zentralbanken in die Papier-"Währungen" schwinde, würden Anleger in Sachwerte wie Immobilien, Aktien, Edelmetalle und Rohstoffe ausweichen. Dabei sei seit 2001 eine Rotation in der Beliebtheit der Sektoren zu beobachten. Mal stünden die Basismetalle, mal der Ölpreis, mal die Edelmetalle und mal die Aktien im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Bei Immobilien sei dagegen eher ein langfristiger Aufwärtstrend mit geringeren Schwankungen zu beobachten.

Die seit vielen Monaten vernachlässigten Edelmetallaktien würden teilweise ausgeprägte fundamentale Unterbewertungen zeigen, sodass sich derzeit gute Kaufmöglichkeiten ergeben würden. Längerfristig würden sich zu den Edelmetallmärkten nur wenige Anlagealternativen bieten. Aus fundamentaler Sicht verfüge der Markt für Minenaktien für den Zeitraum 2016 bis 2020 über ein Gewinnpotenzial, das insgesamt dem Potenzial zwischen 1977 und 1980 entspreche. Davon sei seit Anfang 2016 nur ein erster kleiner Teil ausgeschöpft worden und eine Wiederaufnahme der Hausse im Jahresverlauf 2018 sei mittlerweile überfällig. (Ausgabe vom 05.06.2018) (06.06.2018/ac/a/m)





 
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