Suchen
Login
Anzeige:
Mo, 26. Februar 2024, 9:06 Uhr

Silber

WKN: 965310 / ISIN: XC0009653103

Edelmetallmärkte können im November zulegen


05.12.23 16:10
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - Die Edelmetallmärkte können im November zulegen, so die Experten von Stabilitas Fonds.

Der aktuelle Aufwärtstrend basiere auf der enormen Geldmengenausweitung während der Finanzkrise 2020 (überdeckt von Coronameldungen) und den aktuellen Zentralbankkäufen. Die jüngsten Zinsanhebungen der Zentralbanken könnten die Geldmengen nur geringfügig reduzieren, würden aber gegen einen schnelleren Goldpreisanstieg wirken.

Der Silberpreis und die Edelmetallaktien würden dem Goldpreis weiterhin nur schleppend folgen und den weiteren Konsolidierungsbedarf des Gesamtmarkts signalisieren. Die spekulativer orientierten Anleger würden weiterhin an der Seitenlinie bleiben und seien nicht am Marktgeschehen beteiligt.

Nach dem Platzen der Blase an den Anleihemärkten durch die anhaltend restriktive Zinspolitik der Zentralbanken fehle die Liquidität an allen Märkten. Vor allem würden die Immobilien- und Aktienmärkte unter Druck bleiben und auf eine Lockerung der Geldpolitik warten. Gold halte sich in diesem Umfeld gut, was auf die relative Unterbewertung zurückzuführen sei, die jetzt aufgeholt werde.

Das langfristige Bild einer stabilen und breit angelegten Aufwärtsbewegung für die Edelmetallmärkte bleibe erhalten. Das Goldpreisziel der Experten liege weiterhin bei 2.300 bis 2.500 USD/oz.

Die Stabilitas Fonds könnten im November parallel zu den Edelmetallaktien zulegen.

Mit der absehbaren Lockerung der Geldpolitik zeichne sich eine Verstetigung der Inflationspolitik ab, sodass Gold unter Absicherungsaspekten gegen den Verfall der Kaufkraft der Währungen an Bedeutung gewinnen könnte.

Die Aktienmärkte, Immobilienmärkte und Edelmetallmärkte dürften ihren Aufwärtstrend schnell wieder aufnehmen, sobald die Zentralbanken bei einem Einbruch der Weltwirtschaft im Kampf gegen die Inflation endgültig kapitulieren würden.

Grundsätzlich werde erhöhtes Interesse für Edelmetalle durch schwindendes Vertrauen in das Papierkreditgeldscheinsystem ausgelöst. Immer wenn das Vertrauen der Anleger wegen der katastrophalen Politik der Zentralbanken in die Papier-"Währungen" schwinde, würden Anleger in Sachwerte wie Immobilien, Aktien, Edelmetalle und Rohstoffe ausweichen. Dabei sei seit 2001 eine Rotation in der Beliebtheit der Sektoren zu beobachten. Mal stünden die Basismetalle, mal der Ölpreis, mal die Edelmetalle und mal die Aktien im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Bei Immobilien sei dagegen eher ein langfristiger Aufwärtstrend mit geringeren Schwankungen zu beobachten, der erst 2023 einen stärkeren Dämpfer erhalten habe.

Der Markt für Minenaktien sei in den letzten Jahren vernachlässigt worden und verfüge damit über ein deutliches Gewinnpotenzial, da die Bewertung der Minenaktien im aktuellen Umfeld von negativen Realzinsen, der Profitabilität der Goldproduktion sowie der fehlenden Anlagealternativen immer noch günstig erscheine. (05.12.2023/ac/a/m)





 
Werte im Artikel
-    plus
0,00%
-    plus
0,00%
-    plus
0,00%
2.035 minus
-0,06%
22,81 minus
-0,58%
2,90 minus
-21,62%
08:14 , Jörg Schulte
Rekord-Defizit! Der Boom der industriellen Nachfrag [...]
Milliardenwerte im Fokus   Rekord-Defizit! Der Boom der industriellen Nachfrage wird Investoren in den Silber-Markt ...
25.02.24 , Aktiennews
Silver Mines Aktie: Das darf nicht passieren!
Der Relative-Stärke-Index (RSI) wird in der technischen Analyse verwendet, um festzustellen, ob ein Titel überkauft ...
25.02.24 , Aktiennews
Arizona Silver Exploration Aktie: Wird es jetzt noc [...]
Die technische Analyse der Arizona Gold & Silver Aktie zeigt, dass der Relative Strength-Index (RSI) für einen ...