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Goldpreis

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Faktencheck: Goldhausse und steigende Zinsen


04.04.21 10:19
Claus Vogt


Liebe Leser,


steigende Zinsen seien schlecht für den Goldpreis, konnte man in letzter Zeit häufig lesen. Tatsächlich sind die Zinsen 10-jähriger US-Staatsanleihen seit August 2020 von 0,5% auf 1,7% gestiegen, während der Goldpreis von über 2.000 $ pro Unze auf 1.700 $ gefallen ist.


An den Anleihenmärkten sind die Zinsen gestiegen


Auf den ersten Blick klingt die häufig vorgetragene Erklärung, der Zinsanstieg sei für diese Korrektur des Goldpreises verantwortlich, überzeugend. Bei genauerer Betrachtung steht diese These jedoch auf dünnem Eis und lässt sich mit Zahlen und Fakten nicht belegen. Um das zu erkennen, genügt ein kurzer Blick in die Finanzmarktgeschichte.


Zinsen und Gold: Prüfen Sie die Fakten


Beispielsweise kam es von Juni 2003 bis Juni 2006 bei 10-jährigen US-Staatsanleihen zu einem Zinsanstieg von 3,1% auf 5,2%. Und was geschah mit dem Goldpreis? Er stieg ebenfalls, von 345 $ pro Unze auf 650 $, was einem Anstieg von 88% entspricht. Die Details sehen Sie auf dem folgenden Chart, der den Verlauf des Goldpreises und der Zinsen zeigt.


Noch sehr viel deutlicher war das Geschehen in den 1970er Jahren. Damals stiegen die Zinsen in den USA von 6% auf ein Rekordniveau von fast 16% – und der Goldpreis vervierundzwanzigfachte sich in diesem Zeitraum.


Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen. Der Edelmetallsektor hat im August 2020 eine völlig normale Korrektur begonnen, nachdem er in den zwei Jahren zuvor um 70% gestiegen war. Völlig unabhängig von den Zinsen war eine Verschnaufpause überfällig, was auch mein Gold-Preisbänder-Indikator zeigte.


Goldpreis in $ pro Unze (schwarz), Zinssatz 10-jähriger US-Staatsanleihen (rot), 2003 bis 2006



Während die Zinsen damals von 3,1% auf 5,2% gestiegen sind, hat sich der Goldpreis fast verdoppelt.


Quelle: StockCharts.com


Starke Kaufsignale für den Edelmetallsektor


Im Rahmen dieser Goldpreiskorrektur haben meine Indikatoren und Prognosemodelle inzwischen starke Kaufsignale gegeben. Das gilt sowohl für Gold, Silber und Platin, als auch für die Minenaktien. Letztere gehören zu den ganz wenigen unterbewerteten Sektoren des US-Aktienmarktes, der sich ansonsten in einer riesigen Spekulationsblase befindet, die sogar die alten Rekorde der Jahre 1929 und 2000 hinter sich gelassen hat.


Wenn Sie attraktiv bewertete Aktien kaufen möchten, dann sollten Sie sich im Minensektor umschauen. Hier können Sie sich trotz der horrenden Überbewertung fast aller anderen Sektoren regelrechte Schnäppchenpreise sichern. Welche Minenaktien jetzt besonders empfehlenswert sind, lesen Sie in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren.


Fundamentale Bewertung im Überblick


In meiner gerade erschienenen Krisensicher Investieren-Themenschwerpunkt-Ausgabe „Weltweite Aktienmärkte im Überblick“ haben wir für Sie die fundamentale Bewertung von 23 Aktienmärkten und allen 11 US-Sektoren des S&P 500 Index genauestens unter die Lupe genommen. Hier können Sie sehen, welche Märkte aus fundamentalanalytischer Sicht günstig und welche überbewertet sind. Das Ergebnis hält einige Überraschungen parat. Wenn Sie sich für die Börse interessieren, sollten Sie sich diese Analysen nicht entgehen lassen.


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Es liegt jetzt an Ihnen.


Ich wünsche Ihnen ein frohes Osterfest,


Ihr



Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren


P.S: Es gibt zahlreiche Minenaktien, die stark unterbewertet sind. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Kauf.


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Claus Vogt, der ausgewiesene Finanzmarktexperte, ist zusammen mit Roland Leuschel Chefredakteur des kritischen, unabhängigen und konträren Börsenbriefs Krisensicher Investieren.


2004 schrieb er ebenfalls zusammen mit Roland Leuschel das Buch "Das Greenspan Dossier" und die „Inflationsfalle“ und jetzt ganz NEU die „Wohlstandsvernichter - Wie Sie trotz Nullzins, Geldentwertung und Staatspleiten Ihr Vermögen erhalten“. Mehr zu Claus Vogt finden Sie hier.



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