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So, 4. Dezember 2022, 19:58 Uhr

GEA Group

WKN: 660200 / ISIN: DE0006602006

GEA Group: Operative Fortschritte contra Osteuropa-Exposure - Aktienanalyse


14.03.22 11:00
Der Anlegerbrief

Krefeld (www.aktiencheck.de) - GEA Group-Aktienanalyse von "Der Anlegerbrief":

Die Experten von "Der Anlegerbrief" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Maschinen- und Anlagenbauers GEA Group AG (ISIN: DE0006602006, WKN: 660200, Ticker-Symbol: G1A, Nasdaq OTC-Symbol: GEAGF) unter die Lupe.

Grundsätzlich gehe es beim Spezialmaschinenbauer GEA aufwärts: Das EBITDA habe im Geschäftsjahr 2021 (per 31.12.) etwas über den Erwartungen gelegen und auch 2022 wolle CEO Stefan Klebert besser als zunächst geplant abschneiden. Dabei seien Lieferkettenprobleme und die Krise in der Ukraine bereits berücksichtigt - sofern bei einem täglich eskalierenden Krieg überhaupt noch Schätzungen möglich seien. Denn: Exorbitant steigenden Rohstoff- und Energiekosten werde sich der Maschinenbauer nicht entziehen können und auch das Osteuropa-Exposure sei eine Unbekannte in der Gleichung.

Beim Auftragseingang per 31.12.2021 von 5,2 Mrd. Euro (+11%) sollten nach Unternehmensangaben 3 bis 4% aus dem Geschäft mit Russland stammen. Beim Umsatz, der 2021 um währungsbereinigt 1,5% auf 4,7 Mrd. Euro zugelegt habe, seien rund 981 Mio. Euro auf die DACH-Region (davon rund 407 Mio. Euro auf Deutschland) und Osteuropa entfallen. Die Experten würden für das gesamte Osteuropa-Geschäft daher mit maximal 10% vom Umsatz rechnen. Die starke regionale Diversifikation der Gruppe würden sie gerade in Krisenzeiten als einen Vorteil werten. Mit einem Nettogewinn von gut 305 Mio. Euro bzw. 1,70 Euro je Aktie habe das Unternehmen zudem über der vorherigen Schätzung der Experten gelegen.

Grund hierfür sei der zügig voranschreitende Konzernumbau. Auch 2021 habe GEA weitere Randaktivitäten veräußert. Dazu habe beispielsweise die Bock-Gruppe (Kompressoren) oder das Kälteanlagengeschäft in Spanien und Italien gehört. Ziel sei es, noch mehr Effizienz in die operativen Einheiten zu bringen. Im Rahmen der Strategie "Mission 26" solle bis 2026 die EBITDA-Marge auf ein für GEA neues Rekordniveau von 15% (2021: 12,1%) gesteigert werden. Gleichzeitig werde mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von 4 bis 6% kalkuliert. Die Experten würden schätzen, dass neben den geplanten Erlös- und Margensteigerungen auch die Wertberichtigungen zukünftig deutlich geringer ausfallen würden. Würden diese Szenarien eintreten, dann sei in den kommenden Jahren ein überdurchschnittliches Wachstum beim Nettoergebnis drin.

Lieferkettenengpässe und Energiepreissteigerungen würden vorrangig das produzierende Gewerbe und damit auch den Maschinenbau treffen. Diese Rahmenbedingungen stünden den operativen Verbesserungen bei GEA aktuell noch entgegen.

Die Experten von "Der Anlegerbrief" sehen diesbezüglich noch keinen Boden bei der GEA Group-Aktie und warten ab. (Ausgabe 9 vom 12.03.2022)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze GEA Group-Aktie:

XETRA-Aktienkurs GEA Group-Aktie:
37,81 EUR +4,02% (14.03.2022, 10:41)

Tradegate-Aktienkurs GEA Group-Aktie:
37,74 EUR +4,51% (14.03.2022, 10:56)

ISIN GEA Group-Aktie:
DE0006602006

WKN GEA Group-Aktie:
660200

Ticker-Symbol GEA Group-Aktie:
G1A

Nasdaq OTC Ticker-Symbol GEA Group-Aktie:
GEAGF

Kurzprofil GEA Group AG:

GEA (ISIN: DE0006602006, WKN: 660200, Ticker-Symbol: G1A, Nasdaq OTC-Symbol: GEAGF) ist weltweit einer der größten Systemanbieter für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie. Der international tätige industrielle Technologiekonzern fokussiert sich dabei auf Maschinen und Anlagen sowie auf anspruchsvolle Prozesstechnik, Komponenten und umfassende Servicedienstleistungen. Mit mehr als 18.000 Beschäftigten generierte der Konzern im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von mehr als 4,6 Mrd. EUR. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt darin, die Produktionsprozesse der Kunden immer nachhaltiger und effizienter zu gestalten. Die Anlagen, Prozesse und Komponenten von GEA tragen weltweit dazu bei, etwa den CO2-Ausstoß, den Einsatz von Plastik und den Nahrungsmittelabfall in der Produktion erheblich zu reduzieren. Ganz im Sinne seines Unternehmens-Leitbilds "engineering for a better world" leistet GEA dadurch einen entscheidenden Beitrag für eine nachhaltige Zukunft.

GEA ist im deutschen MDAX und im STOXX® Europe 600 Index notiert und gehört zudem zu den Unternehmen, aus denen sich die Nachhaltigkeitsindices DAX 50 ESG und MSCI Global Sustainability zusammensetzen. (14.03.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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