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Sa, 2. März 2024, 2:00 Uhr

Gold

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Gold: Charttechnik deutet auf mögliche rückläufige Trendwende hin


04.12.23 14:10
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Goldkurs stieg am Freitag auf ein neues Rekordhoch, und die Gewinne setzten sich nach dem Wochenende fort, als das Edelmetall nach dem Start der neuen Handelswoche am Futures-Markt in die Höhe schoss, berichten die Experten von XTB.

Der Preis sei zeitweise um mehr als 3,5% gestiegen und sei kurzzeitig nahe der Marke von 2.150 USD pro Unze gehandelt worden. Steigende Erwartungen auf eine baldige Zinssenkung sowie Gewinne am US-Anleihemarkt (Rückgang der Renditen) seien die treibende Kraft hinter dem Anstieg gewesen. Die heutigen Gewinne von Gold seien jedoch bereits wieder aufgezehrt worden, und das Edelmetall notiere heute niedriger.

Gold habe begonnen, seine Gewinne wieder aufzugeben, als die Anleihen begonnen hätten, sich zurückzuziehen. Die 10-jährige US-Rendite liege bei 4,24% und damit etwa 5 Basispunkte über dem Schlusskurs vom Freitag. Die Geschichte hinter dem Anstieg sei jedoch unverändert, wobei Zinssenkungen als nächster Schritt der FED wahrscheinlicher seien als eine weitere Zinserhöhung. Die Geldmärkte würden die erste Zinssenkung um 25 Basispunkte für die FOMC-Sitzung im Mai 2024 vollständig einpreisen, aber die Preisgestaltung für die Sitzung im März 2024 deute bereits darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit eines solchen Schrittes Ende des ersten Quartals bei mehr als 50% liege.

Ein Blick auf das Chart von Gold auf Wochenbasis (W1) zeige, dass der Kurs heute über die Widerstandszone von 2.070 USD geklettert sei, aber alle Kursgewinne seien später wieder aufgezehrt worden. Infolgedessen bilde sich auf dem Wochen-Chart ein Doji-Candlestick-Muster mit Grabstein heraus. Ein solches Muster deute auf die Möglichkeit einer rückläufigen Trendwende auf dem Markt hin. In Anbetracht der Tatsache, dass der Goldpreis in einer wichtigen Widerstandszone mit vorherigen Allzeithochs notiere, sollten Trader genau beobachten, wie sich der Goldpreis in dieser Woche entwickle. Wenn der Goldpreis die Woche unterhalb der aktuellen Niveaus abschließe, könnte sich ein bärisches Candlestick-Muster bilden, das als zuverlässigerer Indikator für eine bärische Trendumkehr gelte als ein Doji-Candlestick. Sollte es zu einer Trendwende kommen und der Preis einen Rückschlag erleiden, sei die erste wichtige Unterstützungszone im Bereich von 1.925 USD pro Unze zu finden. Auch der psychologische Bereich um 2.000 USD könnte kurzfristig eine gewisse Unterstützung bieten. (04.12.2023/ac/a/m)



 
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