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Do, 7. Juli 2022, 1:28 Uhr

Goldpreis

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Goldkommentar: Minenunternehmen bleiben trotz der Achterbahnfahrt des Goldes auf Kurs


24.09.21 11:38
VanEck

Frankfurt am Main (www.aktiencheck.de) - Die Achterbahnfahrt des Goldpreises (ISIN: XC0009655157, WKN: 965515) im August ist auch an den Goldaktien nicht spurlos vorbeigegangen, wie Joe Foster, Portfoliomanager und Goldstratege bei VanEck, in seinem aktuellen Goldkommentar schreibt.

Während Small-Cap-Goldaktien schon im Laufe des Jahres meist hinter Gold zurückgeblieben seien, habe sich der Abstand im August deutlich vergrößert. Large-Cap-Werte hätten sich in diesem Jahr eigentlich besser entwickelt als das Metall, aber der Rückschlag Anfang August habe auch sie deutlich fallen lassen. Seit Jahresbeginn sei der Goldpreis um 4,46% gesunken, während der NYSE Arca Gold Miners Index um 9,16% und der MVIS Global Junior Gold Miners Index um 20,18% gefallen seien.

"In ihren Berichten für das zweite Quartal wiesen die Goldunternehmen auf den Inflationsdruck hin, der auf dem Bereich lastet", erkläre Foster. "Ähnlich wie andere Wirtschaftszweige leidet auch der Goldbergbau unter Unterbrechungen und Engpässen in der Lieferkette, höheren Kraftstoff-, Energie- und Materialpreisen und in einigen Regionen auch unter höheren Arbeitskosten."

Obwohl die Branche eindeutig mit einem inflationären Kostendruck konfrontiert sei, seien davon nicht alle Unternehmen betroffen und die meisten von ihnen würden aktiv nach Möglichkeiten suchen, diese Kostensteigerungen auszugleichen. "Wir sind der Meinung, dass die Goldunternehmen in den letzten Jahren durchweg einen disziplinierten Ansatz bei der Kapitalallokation verfolgt haben, dessen Schwerpunkt auf der Erzielung attraktiver Kapitalrenditen lag", sage der Goldexperte. Der Sektor habe bekräftigt, dass er sich weiterhin auf Kostensenkungen konzentriere, die auf der Optimierung und Steigerung der Effizienz seiner Tätigkeiten beruhen würden, um die gewünschten Gewinnspannen zu ermöglichen. Die operativen Gewinnspannen der Goldunternehmen hätten sich in den letzten Jahren deutlich vergrößert. Nicht nur habe der Goldpreis Rekordhöhen erreicht, auch die Unternehmen hätten durch Kostensenkungen die Gewinnspannen auf Rekordhöhe gesteigert.

Wenn der Goldpreis sinke oder sich konsolidiere, würden sich Goldaktien tendenziell schlechter entwickeln. Selbst wenn der Goldpreis steige, könnten Goldaktien in der Anfangsphase des Aufschwungs manchmal zurückbleiben, während die Märkte auf die neuen Aussichten für das Metall reagieren würden. Etwas Ähnliches passiere auch bei der jüngsten Erholung des Goldpreises.

"Wir sehen noch immer längerfristig eine Vielzahl von Risikofaktoren, die das Potenzial haben, Gold auf 2.000 US-Dollar und darüber hinaus zu treiben. Wir glauben, dass die Inflation ein längerfristiges Problem ist und bis ins Jahr 2022 andauern wird", sage Foster. (Goldkommentar 09/2021) (24.09.2021/ac/a/m)




 
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