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Di, 4. Oktober 2022, 22:51 Uhr

Goldpreis

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Goldpreis dürfte auf hohem Niveau verharren


16.08.22 11:06
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Mitte Juli drehte der Goldpreis (ISIN XC0009655157/ WKN 965515) nach oben, nachdem die Goldnotierung seit dem Frühjahr in der Tendenz am Fallen gewesen war, so die Analysten der DekaBank.

Zuletzt habe sich die Inflationsdynamik deutlich abgeschwächt und damit auch die Zinssteigerungserwartungen an den Finanzmärkten. Dies habe die Goldnotierung unterstützt. Bei den globalen Gold-ETF-Beständen sei diese Trendwende allerdings nicht erkennbar. Hier würden seit Mitte April die Goldbestände kontinuierlich weiter abgebaut. Allerdings spiegele das im Vergleich zu den Vorjahren noch immer hohe Niveau dieser physischen Goldbestände die anhaltende Goldhaltungspräferenz der Anleger wider. An dieser Präferenz dürfte sich in absehbarer Zeit kaum etwas ändern. Dafür seien die Unsicherheiten rund um den Krieg, die Inflation, die Geldpolitik und die globale Konjunkturentwicklung zu hoch. Daher dürfte der Goldpreis im Prognosezeitraum auf hohem Niveau verharren.

Der Russland-Ukraine-Krieg hinterlasse vor allem in Europa sichtbare Spuren in der Wirtschaft. Die weltweite Konjunkturentwicklung dürfte dagegen weniger durch ihn beeinträchtigt werden. Die stark gestiegenen Inflationsraten würden dafür sorgen, dass die großen Notenbanken den Kurswechsel hin zu einer geldpolitischen Normalisierung im Prognosezeitraum weiter vollziehen würden. Die US-Notenbank FED habe ihre Nettoanleihekäufe eingestellt und erhöhe zügig die Leitzinsen, die EZB folge ihr mit etwas Verzögerung. Das im Prognosezeitraum zunächst noch allgemein steigende Zinsniveau werde die Goldnotierung belasten, doch gehe der Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik gut vorbereitet vonstatten. Viel von der geldpolitischen Straffung sei schon an den Märkten eingepreist.

Die risikolosen Zinsen, also die Opportunitätskosten der zinslosen Goldhaltung, würden im Prognosezeitraum auf moderaten Niveaus bleiben. Dies spreche dafür, dass die Goldpreise nur leicht zurückgehen würden. Zudem werde die geopolitische Risikoprämie, die der Krieg Russlands gegen die Ukraine nach sich ziehe, zunächst erhalten bleiben. Die gegenseitigen ökonomischen Sanktionen des Westens und Russlands würden zu Anpassungen führen und der Goldmarkt werde sich in einem neuen Gleichgewicht einpendeln. Doch der Weg dorthin könne Jahre dauern. (Ausgabe August 2022) (16.08.2022/ac/a/m)



 
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