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Mo, 5. Dezember 2022, 5:37 Uhr

Goldpreis

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Goldpreis entwickelt sich im Oktober seitwärts


02.11.20 15:45
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - Der Goldpreis entwickelt sich im Oktober seitwärts und schwankt um die Marke von 1.900 USD/oz, so die Experten von Stabilitas Fonds.

Damit setze der Goldpreis die Konsolidierung der letzten Monate fort. Insgesamt würden die Finanzmärkte vor allem auf den Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA warten. Ein Wahlsieg Bidens dürfte die Wirtschaft und die Börsen stärker belasten und könnte kurzfristig wegen der Gefahr von Liquiditätsengpässen auch Druck auf den Goldpreis ausüben. Mittelfristig erscheine der Wahlausgang für den Goldpreis weniger relevant zu sein, da keiner der Kandidaten die Kontrolle über die Kapitalmärkte erringen werden könne und die Verschuldungsprogramme nur graduelle Unterschiede aufweisen würden.

Das langfristige Bild einer stabilen und breit angelegten Aufwärtsbewegung bleibe damit unabhängig vom Wahlausgang erhalten.

Die Stabilitas Fonds würden sich im Oktober ebenfalls etwas leichter entwickeln. Der Stabilitas Pacific verzeichne wegen der Übergewichtung der australischen Werte, die in den letzten Monaten trotz guter Ergebnisse von den Anlegern vernachlässigt würden, überdurchschnittlich hohe Verluste.

Langfristig werde der Inflationsdruck im Weltwährungssystem durch die expansive Geldpolitik der Zentralbanken zunehmen, sodass Gold unter Absicherungsaspekten gegen den Verfall der Kaufkraft der Währungen in den nächsten Monaten weiter an Bedeutung gewinnen könnte. Dabei sollten die Aktienmärkte, die Immobilienmärkte und die Edelmetallmärkte durch die Liquidität angetrieben gleichzeitig ansteigen.

Grundsätzlich werde erhöhtes Interesse für Edelmetalle durch schwindendes Vertrauen in das Papierkreditgeldscheinsystem ausgelöst. Immer wenn das Vertrauen der Anleger wegen der katastrophalen Politik der Zentralbanken in die Papier-"Währungen" schwinde, würden Anleger in Sachwerte wie Immobilien, Aktien, Edelmetalle und Rohstoffe ausweichen. Dabei sei seit 2001 eine Rotation in der Beliebtheit der Sektoren zu beobachten. Mal stünden die Basismetalle, mal der Ölpreis, mal die Edelmetalle und mal die Aktien im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Bei Immobilien sei dagegen eher ein langfristiger Aufwärtstrend mit geringeren Schwankungen zu beobachten.

Die in den Jahren 2017 und 2018 vernachlässigten Edelmetallaktien hätten ihre fundamentalen Unterbewertungen im Jahresverlauf 2019 und im bisherigen Jahresverlauf 2020 teilweise aufgeholt. Der Markt für Minenaktien verfüge für 2021 über weiteres Gewinnpotenzial, da die Bewertung der Minenaktien im aktuellen Umfeld von Niedrigzinsen, der hohen Profitabilität der Goldproduktion sowie der fehlenden Anlagealternativen immer noch günstig erscheine. (02.11.2020/ac/a/m)




 
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