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Goldpreis fällt in der zweiten Novemberhälfte zurück


02.12.21 14:20
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - Der Goldpreis fällt in der zweiten Novemberhälfte zurück und büßt die anfänglich gesehenen Gewinne wieder ein, so die Experten von Stabilitas Fonds.

Auch die Goldminenaktien würden diese Bewegung mitmachen und auf ihr Ausgangsniveau vom Monatsanfang fallen. Vor dem Hintergrund von höher als erwartet ausgefallenen Inflationsraten seien massive Verkäufe im New Yorker Terminhandel für die schwache Preisentwicklung verantwortlich. Zuletzt könnten sich auch die Goldminenaktien der negativen Stimmung nicht mehr entziehen und würden unter Druck bleiben.

Grundsätzlich bleibe die Situation unverändert. Weltweit hätten die Regierungen die Kontrolle über die Haushalte verloren und würden ihre Verpflichtungen nur noch mit neu gedrucktem Geld der Zentralbanken finanzieren. Dieses neu gedruckte Geld dränge in die Anlagemärkte, da Investitionen in die Realwirtschaft wegen der ideologisch motivierten Wirtschaftspolitik der Regierungen zunehmend uninteressant würden.

Das langfristige Bild einer stabilen und breit angelegten Aufwärtsbewegung für die Edelmetallmärkte bleibe erhalten. Das Goldpreisziel der Experten liege weiterhin bei 2.300 bis 2.500 USD/oz.

Die Stabilitas Fonds würden nach den Kursgewinnen im Oktober im November leicht nachgeben.

Langfristig werde der Inflationsdruck im Weltwährungssystem durch die expansive Geldpolitik der Zentralbanken zunehmen, sodass Gold unter Absicherungsaspekten gegen den Verfall der Kaufkraft der Währungen in den nächsten Monaten weiter an Bedeutung gewinnen könnte. Dabei sollten die Aktienmärkte, die Immobilienmärkte und die Edelmetallmärkte durch die Liquidität angetrieben gleichzeitig ansteigen.

Grundsätzlich werde erhöhtes Interesse für Edelmetalle durch schwindendes Vertrauen in das Papierkreditgeldscheinsystem ausgelöst. Immer wenn das Vertrauen der Anleger wegen der katastrophalen Politik der Zentralbanken in die Papier-"Währungen" schwinde, würden Anleger in Sachwerte wie Immobilien, Aktien, Edelmetalle und Rohstoffe ausweichen. Dabei sei seit 2001 eine Rotation in der Beliebtheit der Sektoren zu beobachten. Mal stünden die Basismetalle, mal der Ölpreis, mal die Edelmetalle und mal die Aktien im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Bei Immobilien sei dagegen eher ein langfristiger Aufwärtstrend mit geringeren Schwankungen zu beobachten.

Die in den Jahren 2017 und 2018 vernachlässigten Edelmetallaktien hätten ihre fundamentalen Unterbewertungen in den Jahren 2019 und 2020 teilweise aufgeholt. Der Markt für Minenaktien werde 2021 erneut vernachlässigt und verfüge damit für 2022 über ein deutliches Gewinnpotenzial, da die Bewertung der Minenaktien im aktuellen Umfeld von Niedrigzinsen, der hohen Profitabilität der Goldproduktion sowie der fehlenden Anlagealternativen immer noch günstig erscheine. (02.12.2021/ac/a/m)




 
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