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Di, 6. Dezember 2022, 4:41 Uhr

Goldpreis

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Goldpreis gibt im Januar nach einem freundlichen Start in das Jahr 2021 zum Monatsende nach


03.02.21 12:05
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - Der Goldpreis gibt im Januar nach einem freundlichen Start in das Jahr 2021 zum Monatsende nach, so die Experten von Stabilitas Fonds.

Der Silberpreis verzeichne dagegen Kursgewinne und zum Monatswechsel eine extrem volatile Entwicklung. Auch wenn der Silbermarkt durch den Einstieg spekulativer Investoren in den letzten Tagen eine Berg- und Talfahrt hingelegt habe, sollte sich eine weiter positive Entwicklung in den nächsten Monaten durchsetzen können.

Weltweit hätten die Regierungen die Kontrolle über die Haushalte verloren und würden ihre Verpflichtungen nur noch mit neu gedrucktem Geld der Zentralbanken finanzieren. Finanzminister Olaf Scholz warne (überflüssigerweise) sogar vor einem "Sparkurs in Europa". Dieses neu gedruckte Geld dränge in die Anlagemärkte, da Investitionen in die Realwirtschaft wegen der ideologisch motivierten Wirtschaftspolitik der Regierungen zunehmend uninteressant würden.

Das langfristige Bild einer stabilen und breit angelegten Aufwärtsbewegung für die Edelmetallmärkte bleibe damit erhalten.

Die Minenaktien würden im Dezember parallel zum Goldpreis nachgeben.

Die Stabilitas Fonds würden sich im Januar uneinheitlich entwickeln. Der Stabilitas Pacific bleibe wegen der Übergewichtung der australischen Werte auch im Januar 2021 hinter dem Vergleichsindex zurück. Die Stabilitas Silber und Weissmetalle gebe im Januar etwas weniger als der Vergleichsindex nach. Der Stabilitas Special könne im Januar weiter zulegen und baue die Gewinne aus dem Vorjahr von über 40% weiter aus.

Langfristig werde der Inflationsdruck im Weltwährungssystem durch die expansive Geldpolitik der Zentralbanken zunehmen, sodass Gold unter Absicherungsaspekten gegen den Verfall der Kaufkraft der Währungen in den nächsten Monaten weiter an Bedeutung gewinnen könnte. Dabei sollten die Aktienmärkte, die Immobilienmärkte und die Edelmetallmärkte durch die Liquidität angetrieben gleichzeitig ansteigen.

Grundsätzlich werde erhöhtes Interesse für Edelmetalle durch schwindendes Vertrauen in das Papierkreditgeldscheinsystem ausgelöst. Immer wenn das Vertrauen der Anleger wegen der katastrophalen Politik der Zentralbanken in die Papier-"Währungen" schwinde, würden Anleger in Sachwerte wie Immobilien, Aktien, Edelmetalle und Rohstoffe ausweichen. Dabei sei seit 2001 eine Rotation in der Beliebtheit der Sektoren zu beobachten. Mal stünden die Basismetalle, mal der Ölpreis, mal die Edelmetalle und mal die Aktien im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Bei Immobilien sei dagegen eher ein langfristiger Aufwärtstrend mit geringeren Schwankungen zu beobachten.

Die in den Jahren 2017 und 2018 vernachlässigten Edelmetallaktien hätten ihre fundamentalen Unterbewertungen in den Jahren 2019 und 2020 teilweise aufgeholt. Der Markt für Minenaktien verfüge für 2021 über weiteres Gewinnpotenzial, da die Bewertung der Minenaktien im aktuellen Umfeld von Niedrigzinsen, der hohen Profitabilität der Goldproduktion sowie der fehlenden Anlagealternativen immer noch günstig erscheine. (03.02.2021/ac/a/m)




 
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