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So, 27. November 2022, 17:03 Uhr

Goldpreis

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Goldpreis gibt im November deutlich nach


01.12.20 11:55
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - Der Goldpreis gibt im November deutlich nach und fällt unter die Marke von 1.800 USD/oz, so die Experten von Stabilitas Fonds.

Damit setze der Goldpreis die Konsolidierung der letzten Monate fort. Wie erwartet habe der Ausgang der Präsidentschaftswahlen keinen wesentlichen Einfluss auf den Goldpreis gehabt. Weltweit hätten die Regierungen die Kontrolle über die Haushalte verloren und würden ihre Verpflichtungen nur noch mit neu gedrucktem Geld der Zentralbanken finanzieren. Alleine in Deutschland habe die Erwartung für die Neuverschuldung für 2021 innerhalb von einer Woche von 96 auf 180 Mrd. Euro erhöht werden müssen. In den USA erscheine eine vernünftige Haushaltspolitik mit aus dem Ruder laufenden Ausgabenprogrammen gar nicht mehr möglich zu sein.

Das langfristige Bild einer stabilen und breit angelegten Aufwärtsbewegung für die Edelmetallmärkte bleibe damit erhalten.

Die Minenaktien würden im November leicht nachgeben. Zum Monatswechsel würden die Minenaktien eine zunehmende relative Stärke zum Goldpreis verzeichnen, was auf eine stabile Entwicklung in den nächsten Wochen hindeuten könnte.

Die Stabilitas Fonds würden sich im November uneinheitlich entwickeln. Der Stabilitas Pacific falle parallel zu den Minenaktien zurück und bleibe wegen der Übergewichtung der australischen Werte im Jahresverlauf 2020 hinter dem Index zurück. Die Stabilitas Silber verliere nur wenig und hole gegenüber dem Vergleichsindex deutlich auf. Der Stabilitas Special könne gegen den Trend zulegen und die Gewinne aus dem Gesamtjahr 2020 weiter ausbauen.

Langfristig werde der Inflationsdruck im Weltwährungssystem durch die expansive Geldpolitik der Zentralbanken zunehmen, sodass Gold unter Absicherungsaspekten gegen den Verfall der Kaufkraft der Währungen in den nächsten Monaten weiter an Bedeutung gewinnen könnte. Dabei sollten die Aktienmärkte, die Immobilienmärkte und die Edelmetallmärkte durch die Liquidität angetrieben gleichzeitig ansteigen.

Grundsätzlich werde erhöhtes Interesse für Edelmetalle durch schwindendes Vertrauen in das Papierkreditgeldscheinsystem ausgelöst. Immer wenn das Vertrauen der Anleger wegen der katastrophalen Politik der Zentralbanken in die Papier-"Währungen" schwinde, würden Anleger in Sachwerte wie Immobilien, Aktien, Edelmetalle und Rohstoffe ausweichen. Dabei sei seit 2001 eine Rotation in der Beliebtheit der Sektoren zu beobachten. Mal stünden die Basismetalle, mal der Ölpreis, mal die Edelmetalle und mal die Aktien im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Bei Immobilien sei dagegen eher ein langfristiger Aufwärtstrend mit geringeren Schwankungen zu beobachten.

Die in den Jahren 2017 und 2018 vernachlässigten Edelmetallaktien hätten ihre fundamentalen Unterbewertungen in den Jahren 2019 und 2020 teilweise aufgeholt. Der Markt für Minenaktien verfüge für 2021 über weiteres Gewinnpotenzial, da die Bewertung der Minenaktien im aktuellen Umfeld von Niedrigzinsen, der hohen Profitabilität der Goldproduktion sowie der fehlenden Anlagealternativen immer noch günstig erscheine. (01.12.2020/ac/a/m)




 
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