Suchen
Login
Anzeige:
Sa, 8. Oktober 2022, 0:59 Uhr

Goldpreis

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Goldpreis gibt zum Monatsende deutlich nach


03.05.22 11:58
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - Der Goldpreis kann im April zunächst zulegen, gibt aber zum Monatsende deutlich nach, so die Experten von Stabilitas Fonds.

Aktuell notiere der Goldpreis damit unter dem Niveau vom 24. Februar 2022, als der Krieg in der Ukraine begonnen habe. Wieder einmal bestätige sich, dass Gold kein Krisenmetall sei und von politischen Krisen nicht nachhaltig profitieren könne. Im Gegenteil belaste der Verkaufsdruck aus der Ukraine und aus Russland den Goldpreis. Auch die durch die Kriegsfinanzierung eintretenden Wohlstandsverluste in Westeuropa würden sich negativ auf den Goldpreis auswirken.

Langfristig dürfte sich der Aufwärtstrend bei den Edelmetallen jedoch fortsetzen, da die Regierungen weltweit die Kontrolle über ihre Haushalte verloren hätten, sodass diese nur noch mit frisch gedrucktem Geld der Zentralbanken finanziert werden könnten. Dieses neu gedruckte Geld mache sich zunehmend in steigenden Preisen bemerkbar, die nicht mehr durch die Zentralbanken kontrolliert werden könnten. Das Vertrauen in die Geldwertstabilität gehe zunehmend verloren und die Anleger würden versuchen, sich mit Investments in Sachwerte gegen den Verfall der Währungen zu schützen.

Das langfristige Bild einer stabilen und breit angelegten Aufwärtsbewegung für die Edelmetallmärkte bleibe erhalten. Das Goldpreisziel der Experten liege weiterhin bei 2.300 bis 2.500 USD/oz.

Die Stabilitas Fonds würden sich im April parallel zu den Edelmetallpreisen entwickeln und nach Gewinnen im Monatsverlauf zum Monatsende deutlich zurückfallen.

Langfristig werde der Inflationsdruck im Weltwährungssystem durch die expansive Geldpolitik der Zentralbanken zunehmen, sodass Gold unter Absicherungsaspekten gegen den Verfall der Kaufkraft der Währungen in den nächsten Monaten weiter an Bedeutung gewinnen könnte. Dabei sollten die Aktienmärkte, die Immobilienmärkte und die Edelmetallmärkte durch die Liquidität angetrieben gleichzeitig ansteigen.

Grundsätzlich werde erhöhtes Interesse für Edelmetalle durch schwindendes Vertrauen in das Papierkreditgeldscheinsystem ausgelöst. Immer wenn das Vertrauen der Anleger wegen der katastrophalen Politik der Zentralbanken in die Papier-"Währungen" schwinde, würden Anleger in Sachwerte wie Immobilien, Aktien, Edelmetalle und Rohstoffe ausweichen. Dabei sei seit 2001 eine Rotation in der Beliebtheit der Sektoren zu beobachten. Mal stünden die Basismetalle, mal der Ölpreis, mal die Edelmetalle und mal die Aktien im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Bei Immobilien sei dagegen eher ein langfristiger Aufwärtstrend mit geringeren Schwankungen zu beobachten.

Der Markt für Minenaktien sei 2021 erneut vernachlässigt worden und verfüge damit für 2022 über ein deutliches Gewinnpotenzial, da die Bewertung der Minenaktien im aktuellen Umfeld von Niedrigzinsen, der hohen Profitabilität der Goldproduktion sowie der fehlenden Anlagealternativen immer noch günstig erscheine. (03.05.2022/ac/a/m)





 
Werte im Artikel
10,00 plus
+26,58%
-    plus
0,00%
-    plus
0,00%
1.695 minus
-1,02%
20,14 minus
-2,46%
0,057 minus
-2,97%
00:30 , Aktiennews
Outcrop Silver & Gold Corporation Aktie: Was für [...]
Am 06.10.2022, 12:43 Uhr notiert die Aktie Outcrop Silver & Gold mit dem Kurs von 0.25 CAD. Das Unternehmen gehört ...
00:26 , Aktiennews
Unigold Aktie: Immer mit der Ruhe
Der Unigold-Kurs wird am 06.10.2022, 02:59 Uhr an der Heimatbörse Venture mit 0.06 CAD festgestellt. Das Papier ...
07.10.22 , Aktiennews
Megumagold Aktie: Was jetzt noch richtig spannen [...]
Megumagold weist am 05.10.2022, 21:27 Uhr einen Kurs von 0.02 CAD an der Börse auf. Das Unternehmen wird unter "Gold" ...