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Mo, 5. Dezember 2022, 5:01 Uhr

Goldpreis kann im Juli weiter zulegen und verzeichnet neue 6-Jahreshochs


07.08.19 13:40
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - Der Goldpreis kann im Juli weiter zulegen und verzeichnet neue 6-Jahreshochs, so die Experten von Stabilitas Fonds.

Dabei werde die Aufwärtsbewegung jetzt auch durch den Silberpreis unterstützt, der zum Goldpreis deutlich aufholen könne. Die Minenaktien würden mit einem Hebel zwischen 2 und 2,5 eine hohe relative Stärke zum Goldpreis verzeichnen und eine Verbreiterung des Aufwärtstrends bestätigen. Zudem könne der Dollar gegen den Euro zulegen, sodass der Goldpreis auf Eurobasis sogar noch schneller steige, als auf Dollarbasis. Auf dem physischen Markt würden die Verkäufe der Privatanleger nachlassen. Auch hier würden mittlerweile die Goldkäufer dominieren.

Insgesamt ergebe sich das Bild einer stabilen und breit angelegten Aufwärtsbewegung. Da die Aufwärtsbewegung eindeutig über gezielte Käufe am Terminmarkt eingeleitet worden sei, bestehe durch Aktionen dieser Marktteilnehmer auch die größte Gefahr für den Goldpreis.

Die Stabilitas Fonds würden sich im Juli parallel zum Markt entwickeln und könnten kräftig zulegen. Alle Fonds könnten ihre Vergleichsindices deutlich schlagen. Das Gesamtvolumen der Fonds wachse durch die Kursgewinne und Zuflüsse auf über 200 Mio. Euro.

Langfristig werde der Inflationsdruck im Weltwährungssystem durch die expansive Geldpolitik der Zentralbanken zunehmen, sodass Gold unter Absicherungsaspekten gegen den Verfall der Kaufkraft der Währungen in den nächsten Monaten weiter an Bedeutung gewinnen könnte.

Grundsätzlich werde erhöhtes Interesse für Edelmetalle durch schwindendes Vertrauen in das Papierkreditgeldscheinsystem ausgelöst. Immer wenn das Vertrauen der Anleger wegen der katastrophalen Politik der Zentralbanken in die Papier-"Währungen" schwinde, würden Anleger in Sachwerte wie Immobilien, Aktien, Edelmetalle und Rohstoffe ausweichen. Dabei sei seit 2001 eine Rotation in der Beliebtheit der Sektoren zu beobachten. Mal stünden die Basismetalle, mal der Ölpreis, mal die Edelmetalle und mal die Aktien im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Bei Immobilien sei dagegen eher ein langfristiger Aufwärtstrend mit geringeren Schwankungen zu beobachten.

Die seit vielen Monaten vernachlässigten Edelmetallaktien würden ihre fundamentalen Unterbewertungen derzeit aufholen. Längerfristig würden sich zu den Edelmetallmärkten nur wenige Anlagealternativen bieten. Aus fundamentaler Sicht verfüge der Markt für Minenaktien für den Zeitraum 2016 bis 2020 über ein Gewinnpotenzial, das insgesamt dem Potenzial zwischen 1977 und 1980 entspreche. Davon sei seit Anfang 2016 ein erster kleiner Teil ausgeschöpft und die Hausse nach einer Pause in den Jahren 2017 und 2018 zum Jahresbeginn 2019 wieder aufgenommen worden. (Ausgabe vom 06.08.2019) (07.08.2019/ac/a/m)





 
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