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So, 2. Oktober 2022, 19:02 Uhr

Goldpreis

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Goldpreis kann im März leicht zulegen


04.04.22 11:30
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - Der Goldpreis kann im März leicht zulegen, so die Experten von Stabilitas Fonds.

Auch die Gold- und Silberaktien würden anziehen und den Aufwärtstrend aus dem Februar fortsetzen.

Die Begründung der Experten liege vor allem im Verlust der Kontrolle über die Haushalte, die nur noch mit frisch gedrucktem Geld der Zentralbanken finanziert werden könnten. Der Krieg in der Ukraine wirke sich nach Einschätzung der Experten eher negativ auf den Goldpreis aus. Die unter dem Krieg leidenden Ukrainer stünden beim Gold auf der Verkäuferseite. Auch die massiven Wohlstandsverluste in Russland und Westeuropa würden sich extrem negativ auf die Goldnachfrage auswirken. Das Interesse von Terminmarktspekulanten habe sich nach dem Kriegsbeginn innerhalb von zwei Wochen komplett abgeschwächt.

Trotz der weltweit hohen Inflationsraten, die die Schätzungen jeweils übertreffen würden, habe Gold im März daher nur minimal profitieren können. Ohne den Krieg in der Ukraine hätte die Goldnachfrage wegen der zunehmenden Angst um die Geldwertstabilität durch die Decke gehen können. Die Experten würden aber davon ausgehen, dass diese Nachfrage nur aufgeschoben sei und sich in den nächsten Monaten bemerkbar machen dürfte.

Grundsätzlich bleibe die Situation unverändert. Weltweit hätten die Regierungen die Kontrolle über die Haushalte verloren und würden ihre Verpflichtungen nur noch mit neu gedrucktem Geld der Zentralbanken finanzieren. Dieses neu gedruckte Geld mache sich zunehmend in steigenden Preisen bemerkbar, die nicht mehr durch die Zentralbanken kontrolliert werden könnten.

Das langfristige Bild einer stabilen und breit angelegten Aufwärtsbewegung für die Edelmetallmärkte bleibe erhalten. Das Goldpreisziel der Experten liege weiterhin bei 2.300 bis 2.500 USD/oz.

Die Stabilitas Fonds würden sich im März parallel zu den Edelmetallaktien entwickeln und könnten deutlich zulegen.

Langfristig werde der Inflationsdruck im Weltwährungssystem durch die expansive Geldpolitik der Zentralbanken zunehmen, sodass Gold unter Absicherungsaspekten gegen den Verfall der Kaufkraft der Währungen in den nächsten Monaten weiter an Bedeutung gewinnen könnte. Dabei sollten die Aktienmärkte, die Immobilienmärkte und die Edelmetallmärkte durch die Liquidität angetrieben gleichzeitig ansteigen.

Grundsätzlich werde erhöhtes Interesse für Edelmetalle durch schwindendes Vertrauen in das Papierkreditgeldscheinsystem ausgelöst. Immer wenn das Vertrauen der Anleger wegen der katastrophalen Politik der Zentralbanken in die Papier-"Währungen" schwinde, würden Anleger in Sachwerte wie Immobilien, Aktien, Edelmetalle und Rohstoffe ausweichen. Dabei sei seit 2001 eine Rotation in der Beliebtheit der Sektoren zu beobachten. Mal stünden die Basismetalle, mal der Ölpreis, mal die Edelmetalle und mal die Aktien im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Bei Immobilien sei dagegen eher ein langfristiger Aufwärtstrend mit geringeren Schwankungen zu beobachten.

Der Markt für Minenaktien sei 2021 erneut vernachlässigt worden und verfüge damit für 2022 über ein deutliches Gewinnpotenzial, da die Bewertung der Minenaktien im aktuellen Umfeld von Niedrigzinsen, der hohen Profitabilität der Goldproduktion sowie der fehlenden Anlagealternativen immer noch günstig erscheine. (Ausgabe vom 01.04.2022) (04.04.2022/ac/a/m)




 
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