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Goldpreis

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Goldpreis steigt im Juni auf neues 6-Jahreshoch und markiert klares langfristiges Kaufsignal


02.07.19 17:00
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - Der Goldpreis überwindet im Juni die wichtige Marke von 1.380 USD/oz, steigt auf ein neues 6-Jahreshoch und markiert damit ein klares langfristiges Kaufsignal, so die Experten von Stabilitas Fonds.

Der Markt liefere derzeit dennoch widersprüchliche Signale. Auffällig sei das Desinteresse beim Silber, das sich üblicherweise parallel und mit einem Hebel zum Gold bewege. Die Minenaktien könnten zwar weltweit zulegen, würden in ihrer Dynamik aber ebenfalls nicht wirklich überzeugen. Beim physischen Gold seien die Anleger sogar auf der Verkäuferseite. Solange der Goldpreis die 1.380 USD/oz-Marke halte, sollten sich die negativen Faktoren an den Edelmetallmärkten in den nächsten Wochen auflösen und den Weg für eine breit angelegte Edelmetallhausse frei machen.

Die Stabilitas Fonds würden sich im Juni parallel zum Markt entwickeln und könnten kräftig zulegen. Teilweise würden die Fonds neue Jahreshochs markieren. Das Volumen des Stabilitas Pacific überschreite durch die Kursgewinne und Zuflüsse erstmals die Marke von 100 Mio. Euro und weise zum Monatsende ein Volumen von 104,9 Mio Euro auf.

Die Ankündigung der FED im März 2019, die Zinsen nicht mehr weiter anheben zu wollen und die Geldhähne wieder aufzudrehen, habe die Anleihemärke und die Aktienmärkte in den letzten Wochen stabilisiert, was sich auf das Interesse für Gold dämpfend ausgewirkt habe.

Langfristig werde der Inflationsdruck im Weltwährungssystem durch diese Politik jedoch zunehmen, sodass Gold unter Absicherungsaspekten gegen den Verfall der Kaufkraft der Währungen in den nächsten Monaten weiter an Bedeutung gewinnen könnte.

Grundsätzlich werde erhöhtes Interesse für Edelmetalle durch schwindendes Vertrauen in das Papierkreditgeldscheinsystem ausgelöst. Immer wenn das Vertrauen der Anleger wegen der katastrophalen Politik der Zentralbanken in die Papier-"Währungen" schwinde, würden Anleger in Sachwerte wie Immobilien, Aktien, Edelmetalle und Rohstoffe ausweichen. Dabei sei seit 2001 eine Rotation in der Beliebtheit der Sektoren zu beobachten. Mal stünden die Basismetalle, mal der Ölpreis, mal die Edelmetalle und mal die Aktien im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Bei Immobilien sei dagegen eher ein langfristiger Aufwärtstrend mit geringeren Schwankungen zu beobachten.

Die seit vielen Monaten vernachlässigten Edelmetallaktien würden fundamentale Unterbewertungen zeigen, sodass sich derzeit gute Kaufmöglichkeiten ergeben würden. Längerfristig würden sich zu den Edelmetallmärkten nur wenige Anlagealternativen bieten. Aus fundamentaler Sicht verfüge der Markt für Minenaktien für den Zeitraum 2016 bis 2020 über ein Gewinnpotenzial, das insgesamt dem Potenzial zwischen 1977 und 1980 entspreche. Davon sei seit Anfang 2016 nur ein erster kleiner Teil ausgeschöpft worden und eine Wiederaufnahme der Hausse könnte nach der langen Pause in den Jahren 2017 und 2018 in den nächsten Monaten bevorstehen. (02.07.2019/ac/a/m)




 
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