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Mi, 5. Mai 2021, 22:48 Uhr

Johnson & Johnson

WKN: 853260 / ISIN: US4781601046

Johnson & Johnson beginnt mit der Lieferung an die EU-Staaten - Aktienanalyse


12.04.21 17:21
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Johnson & Johnson-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des US-Pharmazie- und Konsumgüterherstellers Johnson & Johnson (J&J) (ISIN: US4781601046, WKN: 853260, Ticker-Symbol: JNJ, NYSE-Symbol: JNJ) unter die Lupe.

Die Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff von J&J könnten nun auch in der Europäischen Union starten. Johnson & Johnson habe am Montag mit der Lieferung an die EU-Staaten begonnen, wie das Unternehmen und die EU-Kommission bestätigt hätten. Die Brüsseler Behörde erwarte bis Ende Juni 55 Millionen Dosen des Impfstoffs. Gut 10 Millionen Dosen sollten nach Deutschland gehen.

Die Besonderheit: Das Vakzin müsse nur einmal gespritzt werden, statt wie die übrigen drei zugelassenen Corona-Impfstoffe zweimal. Deshalb würden Deutschland und andere Staaten große Hoffnungen darauf setzen, dass die Impfkampagne damit beschleunigt werde. Die belgische Impf-Taskforce habe der Nachrichtenagentur Belga bestätigt, dass bereits für Montag 36.000 Impfdosen von J&J in Belgien erwartet würden.

Der von der Unternehmenstochter Janssen in den Niederlanden entwickelte Impfstoff sei der vierte, der in der EU zugelassen worden sei. Eine Unternehmenssprecherin habe in Neuss erklärt, die am Montag gestarteten Lieferungen seien der erste Schritt, "um die Verpflichtung des Unternehmens zur Lieferung von 200 Millionen Dosen an die Europäische Union sowie nach Norwegen und Island im Jahr 2021 zu erfüllen".

In den USA werde das Vakzin schon länger eingesetzt. Vorige Woche habe die EU-Arzneimittelagentur EMA mitgeteilt, dass sie Fälle von Thrombosen nach einer Corona-Impfung mit dem Wirkstoff Johnson & Johnson prüfe. Vier ernsthafte Fälle von Blutgerinnseln seien nach einer Impfung aufgetreten, eine Person sei gestorben. Die EMA habe betont, dass ein Zusammenhang mit dem Impfstoff des US-Herstellers noch nicht festgestellt worden sei.

Die Johnson & Johnson-Aktie habe zuletzt etwas Federn lassen müssen. DER AKTIONÄR bleibe aber zuversichtlich für den Titel. Zum einen sei das Gesamtportfolio von J&J interessant, zum anderen dürfte der Impfstoff wohl insbesondere aufgrund der Einmalgabe gefragt sein.

DER AKTIONÄR rät deswegen dazu, die Johnson & Johnson-Aktie weiter zu halten, so die Expertin Marion Schlegel. (Analyse vom 12.04.2021)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Johnson & Johnson-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Johnson & Johnson-Aktie:
135,58 EUR +0,12% (12.04.2021, 17:08)

NYSE-Aktienkurs Johnson & Johnson-Aktie:
161,0199 USD -0,14% (12.04.2021, 16:54)

ISIN Johnson & Johnson-Aktie:
US4781601046

WKN Johnson & Johnson-Aktie:
853260

Ticker-Symbol Johnson & Johnson-Aktie:
JNJ

NYSE-Ticker-Symbol Johnson & Johnson-Aktie:
JNJ

Kurzprofil Johnson & Johnson:

Johnson & Johnson (ISIN: US4781601046, WKN: 853260, Ticker-Symbol: JNJ, NYSE-Symbol: JNJ) ist ein international tätiger Hersteller und Anbieter von Health-Care-Produkten. Zum Portfolio gehören sowohl verschreibungspflichtige wie auch frei erhältliche Präparate, darunter Wirkstoffe gegen Pilzinfektionen, Wundsalben, Kosmetika, Augentropfen, Schmerzmittel und Kontaktlinsen. Über Akquisitionen ist das Unternehmen auch verstärkt in den Bereichen Orthopädie, Diabetesforschung oder Kardiologie tätig und vertreibt außerdem Wirkstoffe gegen Krankheiten wie Schuppenflechte oder Rheuma. Die umfangreiche Produktpalette wird unter bekannten Marken wie Johnson's, Neutrogena, Band Aid, Listerine oder Carefree vertrieben. (12.04.2021/ac/a/n)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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