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Di, 4. Oktober 2022, 5:45 Uhr

Markt für Minenaktien verfügt für 2022 über deutliches Gewinnpotenzial


01.03.22 12:10
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - Der Goldpreis kann im Februar zulegen. Auch die Gold- und Silberminenaktien ziehen im Februar an, berichten die Experten von Stabilitas Fonds.

Dabei erfolge der Anstieg vor der militärischen Eskalation in der Ukraine. Nach dem 24. Februar entwickle sich der Goldpreis unter starken Schwankungen seitwärts. Wieder einmal zeige sich, dass Gold von politischen Krisen nicht profitieren könne. Im Gegenteil stünden die sich auf der Flucht befindenden Ukrainer auf der Verkäuferseite und die Nachfrage der russischen Käufer werde mit dem massiven Wohlstandsverlust in Russland deutlich einbrechen.

Grundsätzlich bleibe die Situation unverändert. Weltweit hätten die Regierungen die Kontrolle über die Haushalte verloren und würden ihre Verpflichtungen nur noch mit neu gedrucktem Geld der Zentralbanken finanzieren. Dieses neu gedruckte Geld mache sich zunehmend in steigenden Preisen bemerkbar, die nicht mehr durch die Zentralbanken kontrolliert werden könnten.

Das langfristige Bild einer stabilen und breit angelegten Aufwärtsbewegung für die Edelmetallmärkte bleibe erhalten. Unser Goldpreisziel liege weiterhin bei 2.300 bis 2.500 USD/oz (vgl. Tagesbericht).

Die Stabilitas Fonds würden sich im Februar parallel zu den Edelmetallaktien entwickeln und könnten deutlich zulegen.

Langfristig werde der Inflationsdruck im Weltwährungssystem durch die expansive Geldpolitik der Zentralbanken zunehmen, so dass Gold unter Absicherungsaspekten gegen den Verfall der Kaufkraft der Währungen in den nächsten Monaten weiter an Bedeutung gewinnen könnte. Dabei sollten die Aktienmärkte, die Immobilienmärkte und die Edelmetallmärkte durch die Liquidität angetrieben gleichzeitig ansteigen.

Grundsätzlich werde erhöhtes Interesse für Edelmetalle durch schwindendes Vertrauen in das Papierkreditgeldscheinsystem ausgelöst. Immer wenn das Vertrauen der Anleger wegen der katastrophalen Politik der Zentralbanken in die Papier-"Währungen" schwinde, würden Anleger in Sachwerte wie Immobilien, Aktien, Edelmetalle und Rohstoffe ausweichen. Dabei sei seit 2001 eine Rotation in der Beliebtheit der Sektoren zu beobachten. Mal stünden die Basismetalle, mal der Ölpreis, mal die Edelmetalle und mal die Aktien im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Bei Immobilien sei dagegen eher ein langfristiger Aufwärtstrend mit geringeren Schwankungen zu beobachten.

Der Markt für Minenaktien werde 2021 erneut vernachlässigt und verfüge damit für 2022 über ein deutliches Gewinnpotenzial, da die Bewertung der Minenaktien im aktuellen Umfeld von Niedrigzinsen, der hohen Profitabilität der Goldproduktion sowie der fehlenden Anlagealternativen immer noch günstig erscheine. (01.03.2022/ac/a/m)





 
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