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Marktkommentar September 2023: Edelmetalle setzen ihre Konsolidierung fort


03.10.23 13:30
Stabilitas Fonds

Bad Salzuflen (www.aktiencheck.de) - Die Edelmetallmärkte setzen ihre Konsolidierung im September fort und verzeichnen deutliche Verluste, so die Experten der Stabilitas GmbH.

Die Zentralbanken würden sich trotz massiv rückläufiger Inflationsraten derzeit in der Geldpolitik sehr restriktiv zeigen. Durch die schrumpfende Geldmenge trockne die Liquidität an den Finanz- und Immobilienmärkten aus, was zu deutlichen Preisrückgängen führe. Davon seien auch die Edelmetallmärkte betroffen, was zu fallenden Gold- und Silberpreisen führe. Bei den Edelmetallproduzenten führe dies zu Verkäufen, so dass die Minenwerte teilweise neue Jahrestiefstände markieren würden.

Durch die restriktive Geldpolitik der Zentralbanken werde jedoch auch die Konjunktur abgewürgt, was in den nächsten Monaten zu mehr Pleiten und steigenden Arbeitslosenzahlen führen werde. Zudem würden die hohen Zinsen die Finanzierung der Haushalte belasten, was den Druck in Richtung Steuererhöhungen erhöhe und zu einer noch höheren Belastung der Wirtschaft führen werde.

Die Zentralbanken würden in den nächsten Monaten daher unter Druck geraten, auf die weltweit schwache Konjunktur zu reagieren und die Zinsen wieder zu senken.

Vor diesem Hintergrund hätten die Edelmetallpreise und vor allem die Edelmetallaktien in den letzten Monaten enttäuscht und würden nach der aktuellen Bodenbildung ein ordentliches Aufholpotenzial beinhalten.

Das langfristige Bild einer stabilen und breit angelegten Aufwärtsbewegung für die Edelmetallmärkte bleibe erhalten. Unser Goldpreisziel liegt weiterhin bei 2.300 bis 2.500 $/oz (vgl. Tagesbericht), so die Experten der Stabilitas GmbH.

Die Stabilitas Fonds würden im September zurückfallen und würden zusätzliches Kurspotenzial aufbauen.

Mit der absehbaren Lockerung der Geldpolitik zeichne sich eine Verstetigung der Inflationspolitik ab, so dass Gold unter Absicherungsaspekten gegen den Verfall der Kaufkraft der Währungen an Bedeutung gewinnen könnte.

Die Aktienmärkte, Immobilienmärkte und Edelmetallmärkte dürften ihren Aufwärtstrend schnell wieder aufnehmen, sobald die Zentralbanken bei einem Einbruch der Weltwirtschaft im Kampf gegen die Inflation endgültig kapitulieren würden.

Grundsätzlich werde erhöhtes Interesse für Edelmetalle durch schwindendes Vertrauen in das Papierkreditgeldscheinsystem ausgelöst. Immer wenn das Vertrauen der Anleger wegen der katastrophalen Politik der Zentralbanken in die Papier-"Währungen" schwinde, würden Anleger in Sachwerte wie Immobilien, Aktien, Edelmetalle und Rohstoffe ausweichen. Dabei sei seit 2001 eine Rotation in der Beliebtheit der Sektoren zu beobachten. Mal stünden die Basismetalle, mal der Ölpreis, mal die Edelmetalle und mal die Aktien im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Bei Immobilien sei dagegen eher ein langfristiger Aufwärtstrend mit geringeren Schwankungen zu beobachten, der erst 2023 einen stärkeren Dämpfer erhalten habe.

Der Markt für Minenaktien sei in den letzten Jahren vernachlässigt worden und verfüge damit über ein deutliches Gewinnpotenzial, da die Bewertung der Minenaktien im aktuellen Umfeld von negativen Realzinsen, der Profitabilität der Goldproduktion sowie der fehlenden Anlagealternativen immer noch günstig erscheine. (03.10.2023/ac/a/m)




 
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