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Fr, 3. Februar 2023, 15:44 Uhr

„Mehr digitale Touchpoints verlangen mehr Resilienz“ – EU-Mindeststandards treiben Investitionen in Cybersicherheit


30.11.22 11:29
Stock-World Redaktion

 

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Rize ETF Mitgründer Rahul Bhushan, ©Rize ETF


 


Kurz nachdem es ein neues Gesetz zum Schutz kritischer Infrastrukturen verabschiedet hatte, wurde das Europäische Parlament Opfer eines Cyberangriffes. Dieser Angriff, der auf eine kremlnahe Hackergruppe zurückgeführt wurde, ist beispielhaft für das aus dem Cyberspace stammende Bedrohungspotenzial, dem die meisten sensiblen öffentlichen und privaten Strukturen nicht unangreifbar gegenüberstehen. Rahul Bhushan, Co-Gründer von Rize ETF, verweist auf die zunehmende Verflechtung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Alltags mit digitaler Infrastruktur und der dadurch weiter steigenden Brisanz des Themas. Auf die jüngste Reaktion der Gesetzgeber würden in Zukunft noch weitere folgen – und analog dazu auch die Investitionen in Cybersicherheitsmaßnahmen.


 


München/London, 30. November 2022 – Elf kritische Bereiche – darunter die digitale Infrastruktur – sollen von nun an durch die Etablierung verpflichtender Mindeststandards zur Abwehr, Risikobewertung und länderübergreifenden Kommunikation in allen EU-Mitgliedsstaaten besser geschützt werden. Das Europäische Parlament verabschiedete das entsprechende Gesetz nach einigen vielbeachteten Infrastrukturangriffen der letzten Monate, darunter die Sabotage der Nordstream-Pipelines und der erfolgreiche Hackerangriff auf die Dänischen Staatsbahnen diesen Monat[1] und nur kurz, bevor seine eigene Website Opfer einer DDoS (Denial of Service)-Attacke wurde.[2] Für Rahul Bhushan von Rize ETF sind beide Entwicklungen illustrative Beispiele für die weitreichende digitale Vernetzung von Menschen, Unternehmen und staatlichen Institutionen: „Durch die fortschreitende Technologisierung sind unsere täglichen Leben von mehr und mehr digitalen Touchpoints durchzogen, mit denen wir konsumieren, kommunizieren und uns informieren.“ Dieser Prozess sei mit beeindruckenden Zahlen belegbar: Mit 2023 soll es drei Mal so viele mit dem Internet verbundene Geräte geben wie Menschen auf der Erde – 29,3 Milliarden.[3]



„Nicht die letzte Regulierungsmaßnahme“


 


Um dem mit einer solchen Entwicklung einhergehenden, wachsenden Bedrohungspotenzial von Cyberkriminalität Herr zu werden, müsse die regulatorische Entwicklung genauso Schritt halten wie die technischen Mittel der Cybersicherheit. „Ein Beispiel dafür findet sich im jüngst von der EU-Kommission verabschiedeten Cyber Resilience Act“, kommentiert Bhushan. „Bereits er hat Sicherheits-Mindeststandards in allen Lebenszyklen von digitalen Geräten festgelegt. Eine Folge sei, dass die Ausgaben für die Entwicklung und Anwendung von Sicherheitstechnologien beständig ansteigen würden.


 


„Die verbreitete Vorstellung von Cyberangriffen und Hackern ist von Hollywood-Filmen geprägt, in denen Programmierer und Scriptkiddies mit ihren Privatcomputern und einigen Zeilen Code gewaltige Schäden anrichten“, so Rahul Bhushan abschließend. „Doch täuscht dies über die Tatsache hinweg, dass Cyberkriminalität mittlerweile weitaus fortgeschrittener und organisierter sein kann und nicht mehr nur auf Angriffe mittels Programmcodes setzt.“


 


Verwandter ETF:


Rize Cyber Security and Data Privacy UCITS ETF (CYBR)


 


[1] https://www.securityweek.com/cyberattack-causes-trains-stop-denmark


[2] https://t3n.de/news/cyberangriff-eu-parlament-1515585/


[3] https://www.cisco.com/c/en/us/solutions/collateral/executive-perspectives/annual-internet-report/white-paper-c11-741490.html


 


Warnung vor dem Kapitalrisiko


Eine Investition in Fonds ist mit Risiken verbunden, darunter Illiquidität, fehlende Dividenden, Investitionsverlust und Verwässerung, und sollte nur als Teil eines diversifizierten Portfolios erfolgen. Die Fonds können in einer oder mehreren europäischen Rechtsordnungen registriert oder anderweitig zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sein. Anleger sollten die Bedingungen für die Anlage in einen Fonds (oder eine Anteilsklasse) weiterhin sorgfältig prüfen und professionelle Anlageberatung einholen, bevor sie eine Entscheidung zur Anlage in einen solchen Fonds (oder eine Anteilsklasse) treffen.


 


 


Über Rize ETF


2019 gegründet legt Rize ETF als erster europäischer Emittent ausschließlich thematische ETFs auf. Das Gründer-Team Rahul Bhushan, Stuart Forbes, Anthony Martin und Jason Kennard vereint mehr als 35 Jahre Erfahrung und leistete schon früh gemeinsam Pionierarbeit im Bereich themenbasierter ETFs. Unter anderem brachte das Team die ersten ETFs für Robotik, Cybersicherheit und Batterie-Technologie auf den europäischen Markt. Seit 2020 lanciert Rize ETF unterschiedlichste Anlagethemen. Die Anlagestrategien der jeweiligen ETFs werden in Zusammenarbeit mit Researchhäusern und Indexanbietern entwickelt. Inzwischen managt Rize ETF etwa 500 Millionen US-Dollar. Rize ETF Limited ist von Aldgate Advisors Limited (Firm Reference No. 763187) bevollmächtigter Repräsentant, zugelassen und reguliert von der Financial Conduct Authority, 5th Floor, 20 Fenchurch Street, London, Vereinigtes Königreich EC3M 3BY.



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Der Autor stellt hier lediglich Informationen zur Verfügung, es erfolgt keine Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögensanlagen. Anlagegeschäfte beinhalten Risiken, so dass die Konsultierung professioneller Anlagenberater empfohlen wird. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass ein Engagement in Aktien (auch Hot Stocks oder Penny Stocks), Zertifikate, Fonds oder Optionsscheine zum Teil mit erheblichen Risiko verbunden. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.





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