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So, 3. März 2024, 16:27 Uhr

Mercedes-Benz Group AG

WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000

Mercedes-Benz Group: Kooperation mit BMW - Aktienanalyse


12.02.24 14:30
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Mercedes-Benz Group-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Julian Weber vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Stuttgarter Autobauers Mercedes-Benz Group AG (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol: MBG, NASDAQ OTC-Symbol: DDAIF) unter die Lupe.

Mercedes-Benz habe gegenüber der noch recht jungen Rivalen im Bereich der E-Mobilität einiges aufzuholen. Sowohl bei den Kosten als zum Teil auch bei der Technologie würden die Stuttgarter hinterherhinken. Im Bereich der klassischen Autobauer stehe der Konzern damit aber bei weitem nicht alleine da, wodurch sich Chancen ergeben würden.

Konkret verstärke Mercedes-Benz sein Engagement im Bereich der E-Mobilität durch Joint Ventures. In diesem Bereich habe es zuletzt gleich doppelt News gegeben. Das jüngste Unterfangen betreffe das Joint Venture ACC. Mercedes sei dem Gemeinschaftsunternehmen von Stellantis und TotalEnergies im September 2021 als gleichberechtigter Partner beigetreten.

ACC stehe laut Medienberichten nun kurz davor, im Bereich der Batterietechnologie eine Finanzierung in Höhe von 4,4 Mrd. Euro aufzunehmen. Die Mittel sollten in die Expansion der Batteriefabriken in Europa fließen. So solle das bestehende Werk in Frankreich ausgebaut und neue Standorte in Deutschland und Italien errichtet werden. Rund sieben Mrd. Euro sollten laut eigenen Angaben in einer ersten Entwicklungsphase insgesamt in die Werke fließen.

Als Autobauer und bei der Batteriefertigung Konkurrenten, setze Mercedes im Bereich der Ladeinfrastruktur auf eine Partnerschaft mit BMW (ISIN: DE0005190003, WKN: 519000) - zumindest in China. Dort hätten die Unternehmen die Genehmigung erhalten, ein gemeinsames Schnellladenetzwerk aufzubauen. Das Vorgehen unterstreiche, wie wichtig der Erfolg in China für die deutschen Autobauer sei.

Die Vorteile der Joint Ventures würden in potenziellen Kosteneinsparungen durch Skaleneffekte und optimierte Produktionsprozesse sowie der Sicherung von Ressourcen liegen. Risiken bei der Finanzierung würden zudem verteilt. Die Partnerschaften von Mercedes würden Sinn ergeben, um sich gegen die mächtige Konkurrenz im E-Mobility-Segment zu wehren.

Trotz eines schwierigen Umfelds und Herausforderungen für das Jahr 2024 hält DER AKTIONÄR die Aktie auf dem aktuellen Niveau für zu günstig, so Julian Weber. (Analyse vom 12.02.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Mercedes-Benz Group-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Mercedes-Benz Group-Aktie:
65,56 EUR +0,74% (12.02.2024, 14:12)

XETRA-Aktienkurs Mercedes-Benz Group-Aktie:
65,57 EUR +1,00% (12.02.2024, 14:00)

ISIN Mercedes-Benz Group-Aktie:
DE0007100000

WKN Mercedes-Benz Group-Aktie:
710000

Ticker-Symbol Mercedes-Benz Group-Aktie:
MBG

NASDAQ OTC-Symbol Mercedes-Benz Group-Aktie:
DDAIF

Kurzprofil Mercedes-Benz Group AG:

Die Mercedes-Benz Group AG (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol: MBG, NASDAQ OTC-Symbol: DDAIF) ist eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit der Mercedes-Benz AG gehört man zu den größten Anbietern von Premium- und Luxus-Pkw und Vans. Die Mercedes-Benz Mobility AG bietet Finanzierung, Leasing, Flottenmanagement, Geldanlagen, die Vermittlung von Versicherungen sowie innovative Mobilitätsdienstleistungen an.

Mercedes-Benz vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Zum Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Luxus-Automobilmarke der Welt (Quelle: Interbrand-Studie, 20.10.2020), sowie Mercedes-AMG, Mercedes-Maybach, Mercedes-EQ und Mercedes me auch die Marken von Mercedes-Benz Mobility: Mercedes-Benz Bank, Mercedes-Benz Financial Services, und Athlon. (12.02.2024/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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